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Deutsche Bankschließfächer schaffen sich ab!

Das Bankgeheimnis gehört mittlerweile der Vergangenheit an. Das gilt auch für Ihre Bankverbindungen im Ausland. Spätestens ab dem Jahr 2018 wird weltweit ein automatischer Austausch von Kontodaten erfolgen.

Gleichzeitig wird die Anonymität von Bargeld zunehmend eingeschränkt, durch gesetzliche Barzahlungsbegrenzungen oder sogar Bargeldverbote. Die Abschaffung des 500-Euro-Scheins ist bereits beschlossen.

Die Sparzinsen in Europa wurden faktisch schon abgeschafft, erste Negativzinsen eingeführt.

Inhalte von Bankschließfächern sind heute das letzte noch bestehende Bankgeheimnis!

Inhalte von Bankschließfächern sind bislang noch geheim. Das wird sich aber ebenfalls ändern. Der Staat plant für die Zukunft eine zentrale Abrufstelle als Sammeldatenbank für Bankschließfächer. Griechenland hat uns vor Augen geführt, wie schnell Schließfächer bei Banken blockiert werden können.

Eine zunehmende Anzahl von Bürgern hat seit der Finanzkrise in mobile Wertgegenstände investiert wie beispielsweise Goldbarren, Münzen, Diamanten, Schmuck oder edle Anlageuhren.

Ebenso werden zunehmend Bargeldbestände und Fremdwährungen in physischer Form zu Hause oder in deutschen bzw. EU-Bankschließfächern verwahrt.

Umfragen unter Banken und Sparkassen in Deutschland verdeutlichen, dass die Nachfrage nach Bankschließfächern so groß ist wie selten zuvor.

Dafür gibt es drei ganz wesentliche Hauptgründe: der Vertrauensverlust in die Stabilität der Banken und in das bestehende Finanzsystem in Kombination mit der aktuellen Nullzinspolitik der EZB sowie die massiv steigenden Zahlen von Wohnungseinbrüchen.

Deutsche Bankschließfächer sind heute bereits eingeschränkt im Schutz der Privatsphäre

Bankschließfächer werden in Deutschland derzeit noch relativ diskret behandelt. Dennoch muss Ihnen bewusst sein, dass Sie sich auch mit Ihrem privaten Schließfach im EU-Bankensystem befinden.

Bereits heute besteht bei Deutschen Banken eine Buchführung über bestehende Schließfächer. Zahlreiche Banken erheben beispielsweise Daten über jeden Besuch des Schließfachs. Dabei werden die berechtigte Person, das Datum, die Uhrzeit und die Besuchsdauer festgehalten.

Darüber hinaus gibt es gesetzliche Meldepflichten für Schließfächer im Todesfall. Stirbt der Inhaber eines Schließfachs, sind Banken gesetzlich dazu verpflichtet, die Existenz an das Finanzamt zu melden.

Bankschließfächer werden zukünftig zentral erfasst und gemeldet

Deutsche Behörden planen die Einführung einer zentralen Meldestelle für Bankschließfächer. Analog zu deutschen Bankkonten wären dann bestehende Bankschließfächer und Zugangsberechtigungen, also Schließfachvollmachten, auf Knopfdruck elektronisch abrufbar.

Ein weiterer denkbarer Schritt wäre die Deklaration und Erfassung von Schließfachinhalten, was den Schutz der Privatsphäre zusätzlich ganz erheblich einschränken würde. Aus diesem Grunde müssen Sie heute bereits Alternativen zu deutschen Bankschließfächern suchen.

Vom deutschen Bankkonto ins deutsche Bankschließfach bedeutet vom Regen in die Traufe!

Viele Bürger und Anleger holen aus Sorge vor der Stabilität des Banken- und Finanzsystems Gelder von ihren Bankkonten, tauschen es in Silbermünzen oder Goldbarren und legen diese wieder in ihre Bankschließfächer. Das ist eine vollkommen absurde und irrationale Strategie.

An dem Tag, an dem die Konten gesperrt werden, wird selbstverständlich auch der freie Zugang zum Banktresor blockiert.

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Über den Autor
Markus Miller

Markus Miller (geb.: 1973) ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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