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Ausländisches Bargeld: Die Grundlagen!

Direkte Investitionen in ausländisches Bargeld, die sogenannte Sorten, sind eine hervorragende Investmentalternative. Falls Sie den Begriff der Sorten noch nicht kennen, ist das nicht überraschend. In der Praxis werden die Fremdwährungsbanknoten selbst von Bankmitarbeitern fälschlicherweise oftmals als Devisen bezeichnet.

Devisen sind Buchgeld – Sorten sind Bargeld

Der wesentliche Unterschied ist ganz einfach. Devisen sind ausländisches Buchgeld, Sorten sind ausländisches Bargeld. Wenn Sie beispielsweise 10.000 Euro auf unterschiedliche Fremdwährungen aufteilen möchten, ist eine intelligente Alternative zu Finanzprodukten (Währungszertifikaten) oder den Währungskonten (Devisen) der direkte Kauf dieser Währungen über die entsprechenden Bargeldscheine, die Sorten.

Allerdings liegt beim Barkauf von Fremdwährungen die Obergrenze nicht wie bei den Edelmetallen Gold und Silber bei 14.999 Euro für einen anonymen Erwerb. Sondern lediglich bei 2.499 Euro. Hier steht eine Regelung des Kreditwesengesetzes über den Bestimmungen des Geldwäschegesetzes. Dennoch erhöhen Sie im Vergleich zu einem Fremdwährungskonto, oder dem Kauf eines Finanzproduktes, Ihre Diskretion deutlich. Ebenso können Sie Ihre Fremdwährungs-Bargeldbestände in Tranchen auf- und ausbauen.

Bauen Sie sich ein Bargeldportfolio in Fremdwährungen

Ich empfehle meinen Lesern von Kapitalschutz vertraulich den gezielten Aufbau eines Bargeld-Fremdwährungsportfolios. Ihre gekauften Fremdwährungen können Sie wiederum diskret in einem Schließfach im Ausland lagern, oder im direkten Zugriff zuhause, an einem sicheren Ort.

Dadurch können Sie auch in diesem Segment Teile Ihrer Bargeldbestände international diversifizieren, und das schon ab kleinen Anlagesummen. Ebenso erhöhen Sie die Diskretion, die Sicherheit und den direkten Zugriff deutlich. Für mich ist diese Strategie eine ideale Ergänzung zu Investitionen in die ebenfalls physischen und mobilen Edelmetalle oder Diamanten.

Bargeld benötigt keine Einlagensicherung

Auch für größere Anlagesummen sind die physischen Fremdwährungen für mich eine attraktive Alternative zu Fremdwährungskonten bei Banken. 10.000 Schweizer Franken, Kanadische Dollar oder Norwegische Kronen als Währungskonto bei einer Deutschen Bank werden zu einer reinen Buchgeldforderung gegenüber der Bank. Also faktisch einem Kredit den Sie Ihrer Bank geben. Im Falle von Negativzinsen oder sonstigen Eingriffen wird Ihr Guthaben oder besser gesagt, Ihre Kreditforderung an Ihre Bank weniger oder gar wertlos.

10.000 Schweizer Franken, Kanadische Dollar oder Norwegische Kronen in Form von Banknoten in einem Safe hingegen sind weder von einer Bankschieflage, Negativzinsen oder sonstigen Kontoeingriffen betroffen. Zusätzlich haben Ihre direkten Investitionen in Fremdwährungen und die daraus erzielten Kursgewinne den Vorteil, dass diese nach Ablauf der Jahresfirst (Spekulationsfrist) komplett einkommensteuerfrei sind.

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Über den Autor
Markus Miller

Markus Miller (geb.: 1973) ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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