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Kapitalanlage nach Pareto und Paracelsus!

Die Basis meiner Investmentmodelle beruht auf der ebenso rationalen wie logischen Erkenntnis, dass es überraschende Ereignisse und Entwicklungen mit weitreichenden Auswirkungen immer wieder geben wird.

Dabei will ich nicht einmal von den „Schwarzen Schwänen“, also scheinbar unvorhersehbaren Ereignissen sprechen. Ich bin mir bewusst, dass ich kein Prophet oder Hellseher bin, sondern Analytiker.

Deswegen rate ich auch Ihnen ganz grundlegend: Orientieren Sie sich an dem, was real und zeitraumbezogen an den Märkten passiert.

Nicht an den – beispielsweise gerade zum Jahreswechsel – immer wieder so zahlreichen Vorhersagen für die Börsenentwicklungen im kommenden Jahr mit zeitpunktbezogener Sicht auf das jeweilige Jahresende.

Setzen Sie auf flexible und dynamische Strategien statt auf Prognosen

Die Welt dreht sich immer schneller und das sage ich nicht als Floskel. Eine zeitpunktbezogene Prognose als Grundlage für Investmententscheidungen kann meiner Meinung nach gar nicht rational und schon gar nicht seriös sein.

Der eindimensionale Aufbau eines Portfolios mit der Erwartung, dass der DAX langfristig auf 20.000 Punkte steigt, ist für mich ebenso nicht empfehlenswert wie die überwiegende Ausrichtung Ihres Vermögens auf einen Börsencrash, eine Währungsreform oder einen Systemzusammenbruch.

Ich orientiere mich als Analytiker beispielsweise an den Erkenntnissen zweier Persönlichkeiten der Geschichte, die in der Kapitalanlage nach meiner Einschätzung kaum Beachtung finden.

Ich spreche von Vilfredo Pareto und Paracelsus. Paracelsus ist für mich ein Vorbild im strategischen wie auch taktischen Anlage- und Risikomanagement.

Pareto ist für mich ein ganz grundlegender Ratgeber für die strategische Konzeption von Wertpapierdepots im Hinblick auf meine Core-Satellite-Konzepte.

Core-Satellite-Strategie basieren auf dem Pareto-Prinzip

Sogenannte Core-Satellite-Strategien basieren ganz grundlegend auf dem Pareto-Prinzip. Vilfredo Pareto (1848–1923) war ein italienischer Ingenieur, Ökonom und Soziologe.

Das Pareto-Prinzip – auch als Regel 80:20 bezeichnet – besagt, dass Unternehmen mit 20 Prozent ihrer Kunden 80 Prozent ihres Umsatzes machen. Auf ein Portfolio bezogen bedeutet das, dass 80 Prozent der Renditen mit nur 20 Prozent des Investments erzielt werden.

Dazu investieren Sie als Anleger 80 Prozent Ihres Wertpapierdepots in meine Basis-Strategie als dem sogenannten „Core“-Anteil und 20 Prozent in reale Sachwert-Anlagen, basierend auf Edelmetallen wie Gold und Silber, Minenaktien, Strategischen Metallen und Energie-Beteiligungen mit einem höheren Risiko, den „Satelliten“.

Als Anleger erreichen Sie durch diese Aufteilung eine weit bessere, weil breitere Risikostreuung und erhöhen Ihre Rendite.

Vorbild Paracelsus: Auch in der Kapitalanlage ist alles Gift oder Medizin, rein die Dosis macht den Unterschied!

Diese Risikodiversifikation entspricht einer weiteren Philosophie an der ich mich orientiere. Den bewährten Lehren des Schweizer Arztes Paracelsus (1493 – 1541).

Seine grundlegende Weißheit „Alles im Leben ist entweder Gift oder Medizin, der Unterschied ist rein die Dosis“ ist ideal auf Kapitalanlagen zu übertragen.

Jedes Investment kann zum Gift werden, wenn ein Klumpenrisiko entsteht. Ausgewogene und breit gestreute Investitionen hingegen werden zu Medikamenten Ihrer Kapitalanlagen, die in ihrer Gesamtheit Renditen steigern und Risiken reduzieren.

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Über den Autor
Markus Miller

Markus Miller (geb.: 1973) ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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Herausgeber: Investor Verlag | VNR Verlag für die deutsche Wirtschaft AG
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