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Paula-Strategie: Die Regeln

Die meisten Leser kennen die Paula-Strategie bereits. Mit diesem Experiment wollen wir langfristig beobachten, ob ein ganz simples System den zu Grunde liegenden Index (in diesem Fall den Dax) schlagen kann.

Da alle Werte aus dem Dax berücksichtigt werden, ist dieses Experiment keinesfalls mit dem Erfolg eines Börsendienst zu vergleichen, der ausgewählte Werte und Aktien empfiehlt. Natürlich können diese strategischen Hinweise aber durchaus hilfreich sein zur Entscheidungsfindung bei Einzelwerten aus dem Dax…

Zur Auffrischung und für neue Leser habe ich hier die Regeln noch einmal zusammengestellt:

Zunächst, warum eigentlich Paula-Strategie?

PAULA bedeutet:

Permanent

Analysieren

Und

(möglichst)

Langfristig

Anlegen

-Strategie

Einfach zu merken, besonders für mich… meine „mittlere“ Tochter heißt Paula.

Paula Strategie: Das sind die Regeln

1.) Ganz wichtig: Die Ein- und Ausstiegssignale stellen keine konkreten Kauf- und Verkauf-Empfehlungen dar. Die Darstellung (in der Regel dienstags) gilt ausschließlich als Orientierungs-Service für Dax-Einzelwerte. Ziel des Systems ist lediglich auszuloten, ob mit einem relativ einfachen System langfristig die Index-Performance geschlagen werden kann.

Bemerkung von Tom Firley: Wie Sie wissen, können in einem seriösen kostenlosen Newsletter keine ganz konkreten Kauf- und Verkaufsempfehlungen ausgesprochen werden. Nutzen Sie die Darstellungen als Entscheidungs-Hilfe und nicht als Entscheidungs-Grundlage. Wichtiger als der Erfolg des Systems ist meiner Meinung nach die Kommentierung der erfolgreichen Signale (auch und insb. der Fehlsignale) und die ständige Verbesserung des – wie gesagt – einfachen Systems.

2.) Einstiegssignale werden nach folgenden Kriterien generiert:

a) Kurs schneidet 256-Tage-GD nach oben oder

b) Wochen-MACD generiert Kaufsignal.

In diesen Fällen erfolgt der Einstieg am Folgetag, wenn der Kurs dann noch immer über dem 256-Tage-GD liegt. Ansonsten wird abgewartet, ob der Kurs erneut diesen Gleitenden Jahresdurchschnitt überbieten kann.

Punkt b) wird zusätzlich nach bestimmten Gesichtspunkten von mir beurteilt. Vorrangig ist der 256-Tage-GD.

3.) Austiegssignale werden nach folgenden Kriterien generiert:

Hier kommt die einfache Firleysche Trailing-Stopp-Strategie zum Einsatz.. Das bedeutet: Der MENTALE Stopp wird mindestens 10% unter dem aktuellen Einstiegskurs platziert, nach Möglichkeit etwas unter einer vorläufigen wichtigen Unterstützung. Dieser Stopp wird nach Erreichen eines vorläufigen neuen Hochs konsequent nachgezogen.

Sollte dieser MENTALE Stopp unterboten werden, wird auch hier der Folgetag abgewartet und dann ggf. kurz vor Handelsschluss „verkauft“, sollte sich der Kurs nicht wieder erholen.

4.) Berechnungen

Die Paula-Strategie wird hier für Dax-Aktien angewandt. „Käufe“ bei Dax-Einzelaktien werden in der Regel mit 1000 „Punkten“ (oder Euro) in die Betrachtung aufgenommen. Je nach Marktlage kann dieser Kauf auch gesplittet werden (erste Tranche zu 500 Euro, ggf. zweite Tranche zu einem etwas späteren Zeitpunkt).

Ein Beispiel: Sollte ein Signal ein Signal für eine Aktie erfolgen, wird diese mit ca. 1000 Euro (je nach sinnvoller Stückzahl der Aktien) in das virtuelle Musterdepot eingebucht und umgehend ein Stopp-Kurs angegeben.

*PAULA-Strategie = Permanent Analysieren Und Langfristig Anlegen

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Über den Autor Tom Firley

Der gebürtige Kölner Thomas Firley hat in Rosenheim Betriebswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit Anfang 2006 für den Investor Verlag.

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