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Die Parabolics – das Trendfolge-Modell

Der Parabolic SAR hat aber eine gewisse Intelligenz eingebaut und er kann auch sehr individuell eingestellt werden. Erfahren Sie mehr über diesen wichtigen Indikator:

Heute möchte ich Ihnen einen wichtigen Indikator für das Trading vorstellen. Es geht um den Parabolic, der mit PSAR abgekürzt wird – was so viel wie Parabolic Stopp and Reverse bedeutet. Die Handelsregeln für den Parabolic sind ganz einfach.

Dieser Indikator wird mit einzelnen Punkten im Chart dargestellt. Jeder Punkt bedeutet eine Stopp-Grenze. Wird diese von dem Kurs berührt, dann gibt der Parabolic sofort das Gegensignal. Mit anderen Worten, der Parabolic ist ohne Gnade stets im Markt positioniert.

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Der PSAR hat aber auch eine gewisse Intelligenz eingebaut und er kann auch sehr individuell eingestellt werden. Jedoch ist je nach Handelsplattform zu beachten, dass die Einstellungen des PSAR komplett geändert werden müssen.

Das Gegensignal wird Ihnen nicht sofort angezeigt, dafür wird eine Verzögerung eingestellt und somit die Anzahl der Fehlsignale reduziert. Des Weiteren wird auch der Stopp-Abstand zum Kurs eingestellt.

Eine Besonderheit ist, dass je länger ein Trend andauert, desto näher zieht der PSAR den Stopp zum Kurs heran, da die Wahrscheinlichkeit einer Umkehr größer wird.

Der große Trend – der kleine Trend

Ein Handelssystem besteht immer aus mehreren Indikatoren. Zusätzlich haben wir die Möglichkeit, einen zweiten PSAR mit trägeren Einstellungen einzuzeichnen. Dadurch bekommen wir ein längerfristiges Chartbild. Mit anderen Worten einen übergeordneten Trend und einen kurzfristigen.

Ein Handelssystem besteht immer aus mehreren Indikatoren – so sollte es zumindest sein. Zusätzlich haben wir die Möglichkeit, einen zweiten PSAR mit trägeren Einstellungen einzuzeichnen. Dadurch bekommen wir ein längerfristiges Chartbild. Mit anderen Worten einen übergeordneten Trend und einen kurzfristigen.

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Nun ergänzen wir unsere Handelsregeln. Er werden nur Signale akzeptiert, wenn beide Indikatorenlinien die gleiche Richtung aufweisen. Wechselt der kurzfristige (rot) seine Richtung, wird der vorläufige Ausstieg gewählt.

Das Schöne an diesem Handelsmodell ist die Möglichkeit eines erneuten Einstiegs in einen längerfristigen Trend mit wenig Risiko und klaren Stopp-Loss-Regeln. Wo Licht ist, ist aber auch Schatten.

In längeren Seitwärtsphasen springt der kurzfristige (rot) PSAR sehr schnell um und liefert fast nur Fehlsignale. Daher sollte unbedingt auf die gemeinsame Signalgebung beider PSARs geachtet werden. Erst die Kombination gibt Ihnen eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit.

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Über den Autor
Daniel Fehring

Daniel Fehring entdeckte schon in frühen Jahren seine große Leidenschaft für die Finanzwelt und hat das Traden als Börsenhändler von der Pieke auf gelernt.

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