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Die beste Brokerauswahl für Ihr Kapital

Der Handel ist eine Sache, die Abwicklung Ihrer Geschäfte ist eine andere. Daher entsteht stets bei Neueinsteigern die Frage: „Welchen Broker soll ich für mein Kapital wählen?“

Die 4 Hauptkriterien für Ihre Auswahl

Es wird immer nach dem besten Broker gefragt. Vorweggesagt, diesen gibt es nicht. Jeder Broker hat seine Vorteile und auch seine Schwächen. Daher müssen Sie Ihre persönlichen Prioritäten festlegen, wie Sie mit Ihrem Kapital arbeiten möchten. Dennoch gibt es ein paar Hauptkriterien, die auf jeden Fall erfüllt sein müssen. Diese sollte jeder Broker erfüllen:

1. Die Ausführungszeit einer Order sollte unter einer Sekunde liegen (zumindest bei Devisenorders)

2. Eine Regulierung sollte vorhanden sein

3. Ein Helpdesk sollte 24 Stunden erreichbar sein

4. Die Handelsplattform muss stabil laufen!!!!!!

Zusätzliche Kriterien für die Brokerwahl

Sind die Hauptkriterien erfüllt, müssen Sie sich selbst ein paar Fragen stellen. Erst nach Beantwortung dieser Fragen können Sie gezielt eine bestmögliche Auswahl treffen. Folgendes sollte beantwortet werden:

1. Welche Instrumente möchte ich handeln? Aktien, Devisen, CFDs, Futures, Optionen …

2. Welche Sprache muss das Helpdesk sprechen?

3. Wo darf Ihr Geld gelagert sein?

4. Wie hoch ist der Spread (Spanne zwischen An- und Verkauf) ?

5. Wie hoch ist die Mindesteinlage?

6. Welche Plattform werden Sie benutzen?

7. Wie lange existiert der Broker schon?

8. Welche Art Broker ist er? Ein Marketmaker oder rootet er die Orders nur durch?

Viele Händler sehen den Spread als maßgebliches Kriterium für die Auswahl Ihres Brokers. Lassen Sie sich bitte nicht blenden. Offensichtlich niedrige Gebühren oder Kosten sind oftmals zum Kundenfang da. Die Kosten werden dann versteckt, damit der Broker auf andere Weise auf sein Geld kommt.

Die verschiedenen Arten der Broker

1. Der Marketmaker: In diesem Fall stellt der Broker Ihnen die Kurse. Er geht alle Geschäfte mit Ihnen auf sein eigenes Risiko ein. Der Spread ist daher ein wenig höher, aber Kurse sind stets gegeben. Letzten Endes ist der Broker Ihr Kontrahent. Die Broker werden in der Fachsprache Dealing Desk Broker genannt.

2. Der Non Dealing Desk Broker: Diese Art von Broker zeichnet sich durch den niedrigen Spread aus. Er ist quasi nur ein technischer Abwickler, der die schnelle technische Infrastruktur für den eigentlichen Abwickler bereitstellt. Seine zusätzliche Aufgabe ist auch noch die Betreuung der Konten. Er hat aber mit dem Handel mit dem Kunden nichts zu tun. Dafür wird pro Trade eine Kommission verlangt. Diese errechnet sich meist gesehen auf den Umsatz von 1 Mio. Euro. Rechnet man die Kommission in den niedrigen Spread hinein, dann ergibt sich auch wieder ein anderes Bild.

Sie sehen, die Vielfalt ist groß und es kommt auf Ihre persönlichen Bedürfnisse an. Beachten Sie einfach die o.g. Punkte. Sie sind nur eine kleine Auswahl, treffen aber schon die Sache. Machen Sie sich einfach die Mühe und Sie werden sehen, es gibt sehr große Unterschiede am Markt.

Wichtig ist, dass die Hauptkriterien erfüllt sind und dass Sie sich bei Ihrem Broker gut aufgehoben fühlen, dass Ihr Geld sicher ist und dass Ihre Orders anstandslos ausgeführt und abgewickelt werden.

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Über den Autor Till Kleinlein

Till Kleinlein ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er wurde bereits sehr früh vom Börsenvirus infiziert.

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