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Der Bitcoin – Das neue Zahlungsmittel

Der Bitcoin macht Furore. Seit letzter Woche ist sein Preis über den Goldpreis gestiegen. Dies hat historischen Charakter. Gold war immer der Rettungsanker für unsichere Zeiten, gilt als wertbeständig und wurde über die Jahrtausende hinweg als Zahlungsmittel verwendet.

Nicht umsonst wird das Gold mit dem Kürzel XAU/USD noch heute als Währung gehandelt. Seit letztem Freitag könnte aber ein neues Zeitalter angebrochen sein.

Die neue Generation der Zahlung

Er ist vielen ein Dorn im Auge, weil er nicht kontrolliert werden kann. Es ist mittlerweile ein offenes Geheimnis, dass die Familie Rothschild bis auf 7 Notenbanken auf dieser Welt das monetäre Geschehen bestimmt.

Es gibt eine klare Struktur und alles kann gesteuert werden. Diese Zeit scheint aber vorbei zu sein.

Es gibt seit 2008 eine Währung, die nicht mehr in feste Hände geraten kann. Das kommt einem Machtverlust gleich und wird daher auch nicht gerne gesehen.

Historisch gesehen gab es immer wieder lokale Ansätze, neue Währungen einzuführen, denken Sie nur an das Wunder von Wörgl im frühen 20. Jahrhundert.

Wörgl war damals ein voller Erfolg und hat eine ganze Region aus der Armut geführt. Erst die Regierung in Wien hat es wieder zum Scheitern gebracht.

Doch zurück zum Bitcoin. Er ist die neue Generation der Zahlung. Er ist ein Logarithmus und ersetzt den Geldschein. Bargeld soll ab Ende 2018 abgeschafft werden.

Mit Gold können Sie nicht zum Bäcker gehen, aber mit einem Bitcoin können Sie einkaufen. Der Logarithmus ist verschlüsselt und wird auf einem „Electronic Device“ (Handy, Computer etc.) gespeichert.

Ist das Speichermedium weg, ist auch der gespeicherte Bitcoin weg. Kurzum, er ist ein elektronischer Geldschein.

Steuerung des Bitcoins

Klar ausgedrückt, es gibt keine. Es gibt ein Netzwerk, an das sich jeder anschließend kann. Dann wird bei jeder Bezahlung (auch Teilbezahlungen) eine Meldung erfolgen. Der Logarithmus des Bitcoins ist kopiergeschützt.

Da er wie ein Inhaberpapier (Geldschein) ist, ist er wie gesagt den Behörden ein Dorn im Auge. Theoretisch können illegale Geschäfte damit durchgeführt werden, ohne dass Absender oder  Empfänger ermittelt werden können. Dies ist die Argumentation der negativ Denkenden.

Klares Zeichen

Wo Schatten ist, da ist auch Licht. Der Bitcoin unterlag in den letzten Jahren extremen Kursschwankungen.

bitcoin

40% rauf oder runter waren normal. Der Anleger musste gute Nerven bewahren. Aber der Fakt, dass der Bitcoin die Goldpreismarke überschritten hat, ist ein klares Zeichen, dass den Notenbanken nicht mehr zu trauen ist.

Gesucht wird ein weltweit unabhängiges monetäres System. Fern von jeglichen politischen Interessen. Daher wird der Bitcoin weiter an Wert zunehmen.

Noch dazu ist die maximale Ausgabe der Bitcoins auf 22 Mio. beschränkt. Somit wurde auch der Inflationsgedanke zum Sterben verurteilt.

Apropos Trading

Es könnte also sein, dass wir den Bitcoin in Zukunft für unsere Leser traden – wobei  186. handelbaren Handelspaare doch eigentlich ausreichen. Apropos Trading: Der März beginnt, wie Januar und Februar endeten … mit Gewinn.

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Über den Autor
Daniel Fehring

Daniel Fehring entdeckte schon in frühen Jahren seine große Leidenschaft für die Finanzwelt und hat das Traden als Börsenhändler von der Pieke auf gelernt.

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