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Das sind Warren Buffetts Erfolgsgeheimnisse

Warren Buffett ist der vielleicht erfolgreichste Investor der Welt. Seit mehr als 50 Jahren investiert er konstant profitabel an der Börse, sein Unternehmen gibt die teuerste Aktie der Welt aus. Dabei sind seine Erfolgsrezepte faszinierend simpel, wie Mick Knauff weiß.

Warren Buffett ist eine Legende an der Börse. Gestartet ist er vor mehr als 50 Jahren mit einem kleinen, kaum profitablen Textilhersteller. Heute wäre er der reichste Mensch der Welt, hätte er nicht so viele seiner Aktien gespendet. So kommt er „nur“ auf Platz 2 der Weltrangliste. Die Aktie seiner Gesellschaft Berkshire Hathaway ist mit mehr als 200.000 Dollar die teuerste der Welt.

Versicherungsgeschäfte ermöglichten Warren Buffetts Reichtum

Zielstrebig baute er sein Unternehmen zu einer international operierenden Holding aus. Bei Berkshire Hathaway selbst arbeiten lediglich 25 Menschen, die sich mit der Auswahl geeigneter neuer Unternehmen und der Bilanzierung der Aktienpakete beschäftigen. Das Management der Unternehmen, die Warren Buffett kauft oder in die er investiert, überlässt er fähigen Managern, die sich mit ihrer Branche auskennen.

Wir müssen ehrlich sein: Warren Buffett wäre mit eigenem Geld wohl nie so reich geworden, wie er heute ist. Doch er hat früh erkannt, wie er sich sehr billig das Geld besorgen kann, das er für seine Investitionen benötigt: Mit einer Versicherung. Versicherungen sind nichts anderes als gigantische Kapital-Sammelbecken. Jedes Jahr werden oben enorme Prämien-Summen eingeschüttet, unten fließt aber nur ein kleiner Teil als Schadenskompensation ab. Es gibt eben weniger zu regulierende Schäden, als es Prämien-Einnahmen gibt – ansonsten würde die Versicherung falsch kalkulieren.

Vor allem Großschadens-Ereignisse, auf die Buffett sich konzentriert, kommen sehr selten vor. Seine Gesellschaft kann also Jahre oder Jahrzehnte Prämien kassieren und investieren, ohne dass es zu Geldabflüssen kommt. Das beste: Die Versicherungsnehmer bezahlen Buffett sogar dafür, dass er ihr Geld nimmt und auf eigene Rechnung investiert.

Es waren also Versicherungskunden, die Buffett so reich machten. Es waren ihre Prämien, die ihm bis heute Firmenkäufe ermöglichen.

Warren Buffett ist konstant erfolgreich – wie schafft er das?

Was Buffett trotzdem zu einem Ausnahme-Investor macht, ist die Konstanz seines Erfolgs. Es gehört schon einiges dazu, um am Markt nicht nur mehr als 50 Jahre aktiv zu sein, sondern die Marktperformance sogar weit zu übertreffen.

Es ist nicht wildes Trading, das Buffetts Erfolg ausmacht. Zwar investiert Buffett auch in Derivate. Der Kern seiner Aktivitäten sind aber langfristige Investitionen in substanzhaltige Unternehmen. Er schaut dabei nicht auf die kurzfristigen Unternehmenszahlen, sondern darauf, wohin ein Unternehmen in 5, 10 oder 20 Jahren steuern kann.

Weiteres Erfolgsmerkmal ist seine Furchtlosigkeit. Er investiert gern in Crash-Phasen und erwirtschaftet in denen auch seine Outperformance. So investierte er in der Hochphase der Finanzkrise 10 Milliarden Dollar in Banken und verdiente allein damit ein Vermögen. Da er in dieser Zeit der einzige war, der noch Geld geben wollte, konnte er den Banken aberwitzige Konditionen abringen.

Warren Buffett kauft nur das, was er versteht. Das sind in der Regel bodenständige Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe oder Banken. Software- oder Biotech-Unternehmen meidet Buffett, da er sich mit deren Geschäften nicht auskennt. Erstaunlich ist umso mehr, dass Berkshire Hathaway mit so „langweiligen“ Unternehmen wie Kraft Heinz (Ketchup), Coca Cola, BNSF (Eisenbahn), Duracell (Batterien) oder Dairy Queen (Softeis) im vergangenen Jahr 24 Milliarden Dollar Gewinn machte.

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Über den Autor Mick Knauff

Mick Knauff ist seit mehr als 20 Jahren an der Börse aktiv. Seit mehr als 15 Jahren begleitet er das tägliche Börsengeschehen journalistisch und war am Aufbau mehrerer Börsen-Nachrichtenredaktionen beteiligt.

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