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Aktien auswählen – wichtige Regeln für den Börsenerfolg

Das kleine Einmaleins für Anleger beinhaltet auch die Grundlagen, wie sie Aktien auswählen. Ein paar wenige Tipps sollten befolgt werden, um langfristig Spaß an der Börse zu haben und vor allem lukrative Entscheidungen zu treffen.

Die folgenden Regeln erhöhen die Chance auf einen Börsenerfolg drastisch und sind allgemein gültig. Dabei geht es nicht nur darum, auf die Marktführer zu setzen, sondern auch Kennzahlen wie Dividenden und Eigenkapitalquote zu beachten.

Verständliche und bekannte Aktien auswählen

Wer sich an Unternehmen beteiligen möchte, sollte vor allem das Geschäftsmodell der Firma verstehen. Dabei sind insbesondere Branchen wie Tabak, Getränke, Erdöl oder auch Lebensmittel beliebt. In diesen Branchen ist es recht offensichtlich, womit Unternehmen wie Phillip Morris, Coca Cola, Shell oder McDonald’s Geld verdienen.

Wesentlich komplizierter wird es im Bereich der Pharmaindustrie, speziell wenn Unternehmen neue Produkte auf den Markt bringen. Dann muss die eigene Recherche deutlich umfangreicher ausfallen, um zu verstehen, welche Faktoren für hohe Gewinne verantwortlich sind.

Deshalb sollten Anleger – zumindest zu Beginn – lieber auf große und bekannte Firmen setzen. Dabei profitieren sie von einem weiteren Vorteil: Große Unternehmen mit einem hohen Bekanntheitsgrad erholen sich meist auch von Rückschlägen leichter als kleine Unternehmen, die weniger finanzielle Rückendeckung aufweisen können. So wird ein Konzern wie Amazon vergleichsweise gesichert in die Zukunft blicken – im Gegensatz zu einem Online-Händler, der sich nicht auf nicht tausende Nischen, sondern nur auf eine spezialisiert hat. Ein breites Fundament bringt Sicherheit – auch für Anleger.

Konstante Dividenden und Wachstumsraten

Nicht nur das Verständnis für eine Branche und eine lange Firmenhistorie auf dem Markt sind wichtig – das Unternehmen sollte auch kontinuierlich wachsen und somit für die Zukunft gewappnet sein. Wenn das Unternehmen dazu noch konstant Dividenden ausschüttet, ist das bereits eine hervorragende Grundlage für einen Aktienkauf.

Es gibt teilweise Aktiengesellschaften, die seit über 10 Jahren regelmäßig ihre Dividende erhöhen. Sowas erzeugt Vertrauen bei den Anlegern und zeigt darüber hinaus noch stabiles Wachstum.

Aktien auswählen mit hoher Eigenkapitalquote

Eine wichtige Kennzahl beim Aktienkauf ist die Eigenkapitalquote, die möglichst hoch ausfallen sollte. Als Faustregeln können Anleger hier einen Wert von 30 % nehmen. Hat ein Unternehmen also rund ein Drittel Eigenkapital, kann dies als weiterer positiver Indiz für die Kaufentscheidung heran gezogen werden. Das finanzielle Polster dient dem Unternehmen als Krisenschutz. Im Gegensatz zu einem Unternehmen mit geringen Rücklagen dürfte ein Konzern mit hoher Eigenkapitalquote Krisen deutlich sicherer überstehen.

Deshalb bieten die oben angesprochenen Marktführer gute Investitionsmöglichkeiten: Sie sind weniger krisenanfällig und haben meist aus ausreichend großes Polster, um sich in schwierigen Phasen über Wasser zu halten.

Diversifikation ist der Schlüssel zum Erfolg

Anleger sollten beim Depot außerdem auf eine ausreichende Diversifikation achten. Das bedeutet nichts anderes, als unterschiedliche Aktien und Branchen auszuwählen. Dabei wird das Risiko gestreut, also auf verschiedene Bereiche verteilt. Wer all sein Kapital in nur eine Aktie investiert, ist allein von deren Wertentwicklung abhängig.

Werden dagegen diverse Sektoren und Unternehmen gekauft, senkt das Risiko große Verluste zu machen. Im Gegenteil: So partizipieren Anleger an den wichtigsten Bereichen der Weltwirtschaft, die langfristig gut laufen.

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