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Megatrend Investitionen für private Anleger

Ausgehend von einer aktuellen Studie hat die Schweizer Investmentbank Credit Suisse rentable Trends der nächsten Jahre für Anleger analysiert und bewertet. Mit zaghaftem Blick liegt der Fokus auf der gesellschaftlichen Entwicklung in punkto Politik und Wirtschaft und wie dies die Aktienlage beeinflussen wird.

Wo locken die Aktiengewinne der Zukunft?

Für private Anleger und Verbraucher ergeben sich gerade in Bezug auf Investitionen neue Möglichkeiten. Nicht zuletzt die niedrigen Zinsen versprechen günstige Kredite und Anleihen, wie zum Beispiel über Onlineportale wie Smava – auch im Bereich der Anlagen scheint der Trend bereits heute absehbar.

Wenig überraschend geht aus der Schweizer Studie hervor, dass private Anleger vor allen Dingen auf Sicherheit setzen und die Politik weitreichende Investitionen in die Infrastrukturen vornimmt. Darüber hinaus zielen die Investitionen auf die Digitalisierung der Wirtschaft einhergehend mit einer Gesellschaft, die von Jahr zu Jahr immer älter wird. Wer davon ausgeht, dass der Blick für die junge Generation verloren geht, liegt dennoch falsch.

Erst wenn diese Trends in die Investitionen und in die Entwicklungen der Aktien aufgenommen werden, ergeben sich lukrative Chancen für die Zukunft.

Zentrale Aspekte von Sicherheit und Schutz

Infolgedessen ist es lohnenswert, einen genaueren Blick auf diese Studie und die zukünftigen Trends zu werfen. Es ist die Mittelschicht, die sich nach einem Gefühl von Sicherheit und Schutz wähnt. Mag es an der zunehmenden Migration oder an den jüngsten gesellschaftlichen Krisen liegen. Der aktuelle US Präsident Trump macht es vor und erhöht seine Ausgaben für die Verteidigung. Das erklärte Ziel ist Cybersicherheit und ein entschiedener Kampf gegen den Terror.

So seien auch alle NATO Mitglieder dazu aufgefordert, zukünftig in das Militär zu investieren. Allein für Deutschland bedeutet das 25 Milliarden € im Jahr. Davon könnten wiederum Rüstungshersteller und Flugzeughersteller wie Airbus gehörig profitieren. Auch wenn derzeit keine merklichen Veränderungen zu verzeichnen sind, geht man von einem langfristigen Anstieg aus. Schließlich erfahren diese Entwicklung sowie die gesamte Infrastruktur einen merklichen Boom.

Investitionen in die Infrastruktur des Landes

Darüber hinaus geht aus der Studie hervor, dass die Länder zunehmend in ihre Infrastruktur investieren und ein Hauptaugenmerk auf den Verkehr legen. So hat allein das deutsche Bundesverkehrsministerium den Ausbau und die Finanzierung der öffentlichen Verkehrswege und Wasserwege um 14 Milliarden € erhöht. Das macht stattliche 40 % aus.

Infolgedessen gehen zum Beispiel Unternehmen wie HeidelbergCement davon aus, von diesen langfristigen Investitionen und von einem lukrativen US Markt zu profitieren. Nicht zuletzt der schwache Euro wirkt sich auf exportstarke Unternehmen positiv aus, da diese in der Lage sind, dank niedriger Zinsen weitere Investitionen zu treffen.

Digitalisierung der Industrie und Wirtschaft

Auch wenn die Digitalisierung mittlerweile in unserer Gesellschaft angekommen ist, gehört dieses Phänomen auch zukünftig zu einem der bewegenden Angelpunkte in allen Lebensbereichen. Zusätzliche 425 Milliarden € stecken laut Aussage des Bundeswirtschaftsministeriums bis 2025 in der digitalen Industrie.

Im gleichen Zug steigert sich die Produktivität unter Zuhilfenahme einer Einsparung der Kosten. Leuchtende Beispiele, wie zum Beispiel Siemens, stellen Software und Hardware in ihrer Digital Factory zur Verfügung, um die gesamten Produktions- und Lieferungsprozesse zu vernetzen. Daraus ließen sich auch neue Produkte entwickeln, die zukunftsweisend für die nächsten Jahre sind. Scheinbar ist gerade dieses Unternehmen perfekt für die digitale Wirtschaft gerüstet.

Demographischer Wandel – Überalterung & Millenials

Nicht von der Hand zu weisen, ist das Problem einer zunehmenden Alterung der gesamten Gesellschaft. Bis zum Jahr 2050 ist davon auszugehen, dass ca. 2,1 Milliarden Menschen über 60 Jahre alt sind. Zieht man hier einen Vergleich mit dem Jahr 2015 hat sich die Anzahl nahezu verdoppelt. Dieser demographische Wandel macht sich schlussendlich auch in den Investitionen und in den Kapitalanlagen bemerkbar. Die ältere Generation verursacht beispielsweise hohe Gesundheitsausgaben, nicht zuletzt aufgrund altersbedingter chronischer Erkrankungen.

Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die andere Hälfte der Weltbevölkerung, die unter 34 Jahre alt ist und im Fachjargon als Millenials bezeichnet wird. Die viel versprechende Zukunft diese Anleger legt besonderen Wert auf Nachhaltigkeit, Spaß und Abenteuer ebenso wie Fitness und Gesundheit. Die Generation der Zukunft gibt ihr Geld für Technik aus, shoppt online und verleiht dem gesamten Markt der Investitionen eine dynamische und nachhaltige Energie.

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