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Wie Sie den nächsten großen Markt-Trend jedes Mal rechtzeitig erkennen

Eine der besten Methoden, an der Börse Geld zu verdienen, ist es, die richtig großen Trends zu nutzen. Wer beispielsweise in den 1970ern in Gold, in den 1980ern in japanischen Aktien, und in den 1990ern in Technologie-Werten investiert war, hat jeden Markt und wohl auch jede Handelsstrategie geschlagen – und das mit einer Handelsentscheidung pro Dekade.

Wem das zu langweilig war, der konnte natürlich sein Ergebnis noch zusätzlich aufbessern, indem er innerhalb dieser großen Trends Aktienselektion und Investitionsgradsteuerung betrieb. Der große Trend ist dann weiterhin die Basis für die Performance; Selektion und Timing sind das Sahnehäubchen.

 

Nutzen Sie die großen Trends!

Wer allerdings in den falschen Märkten unterwegs war, beispielsweise in den 1990er nach der Hausse in japanischen Aktien, der konnte selbst mit einer ausgetüftelten Strategie allenfalls den Markt schlagen, aber kaum ein gutes Resultat erzielen. Er hat das zugrundeliegende Marktumfeld falsch eingeschätzt. Das unterstreicht, wie wichtig es ist, die großen Markttrends zu identifizieren.

 

Die meisten Anleger liegen falsch

Studien zeigen, dass die meisten Anleger am Ende, nicht am Beginn oder in der Mitte eines Trends auf diesen aufspringen. So fließen beispielsweise die meisten Mittel sowohl von institutionellen wie auch von privaten Anlegern dann in die vermeintlich besseren Fonds, nachdem diese eine außergewöhnliche Performance aufwiesen.

Ähnlich ist es bei Aktienmärkten. In der Nähe von Hochs wie um das Jahr 2000 flossen die Mittel rein, beim Tief wenige Jahre später verkauften dann die Anleger. Insbesondere die Lebensversicherer erwischten damals die falschen Zeitpunkte. Die meisten Anleger suchen nach schnellen Gewinnen und orientieren sich an der unmittelbar zurückliegenden Vergangenheit, und verpassen so den nächsten großen Trend.

 

Was ist der Basistrend der nächsten 10 Jahre?

Wie können Sie nun den nächsten großen Trend identifizieren? Ein Mittel sind Stimmungsindikatoren. Auch der nächste Basistrend wird in einer extrem negativen Stimmung starten.

 

Central Fund of Canada, Prämie, 2000–2015

Chart: Central Fund of Canada

Der kanadische Edelmetallfonds weist ein hohes Abgeld auf – folgt wie 2001 eine Hausse?

Quelle: www.stockcharts.com

 

In Kanada gibt es einen geschlossenen Fonds, der in Silber und Gold investiert. Er wird an der Börse wie eine Aktie gehandelt. Dadurch können Anleger das enthaltene Edelmetall mit einem Auf- oder einem Abschlag erwerben. Seit bald zwei Jahren sind die Anleger nicht bereit, für das im Fonds enthaltene Edelmetall den Marktpreis zu zahlen. Eine bessere Indikation für eine schlechte Marktstimmung gibt es fast nicht. Der Chart zeigt Ihnen in der unteren Hälfte das Abgeld in rot.

Bereits bis 2001 gab es ein großes Abgeld. Danach startete eine mehrjährige Hausse in den Edelmetallen. Gold verachtfachte sich. Viele Minen stiegen deutlich mehr.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Dimitri Speck, Chefanalyst Sicheres Geld

 

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