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Schnelle Gewinne – so profitieren Sie von Flashcrashs!

Das britische Pfund verlor in der Nacht zum Freitag im japanischen Handel deutlich an Wert und erlebte einen so genannten Flashcrash. Indem Sie Flashcrashs richtig für sich nutzen und schon vor dem Crash eine Order setzen, können auch Sie im entscheidenden Moment von steigenden oder fallenden Kursen extrem profitieren.

Am Kapitalmarkt kommt es immer wieder zu Flashcrashs. Oft sind es nur Minuten, in denen Devisen oder Aktien dramatisch an Wert verlieren und sich anschließend wieder erholen. Im ersten Moment sind diese Talfahrten erschreckend. Doch Tradern wie Ihnen bieten sie die Chance auf schnelle und vor allem riesige Gewinne.

Schnelle Gewinne – so profitieren Sie von Flashcrashs!

Die Börsen in Europa und den USA waren geschlossen, die Händler der großen westlichen Banken und Fonds daher auch nicht am Markt aktiv, als sich ein dramatischer Kursverlust des britischen Pfunds vollzog. In der Nacht zum Freitag kam es um zwei Uhr morgens zu einem starken Wertverlust des britischen Pfunds. Kurzfristig sackte die Währung im japanischen Handel ab und verlor gegenüber dem US-Dollar deutlich an Wert.

Von 1,26 auf 1,18 US-Dollar fiel das Sterling Pfund, auf den tiefsten Kurs seit 1985. Das ist ein genauso großer Kursverlust, wie er in den 3,5 Monaten vor dem vergangenen Freitag entstand. Die Entwicklung von 3,5 Monaten wurde also verdichtet auf im Prinzip 120 Sekunden! Trader und Anleger auf der ganzen Welt waren von diesem extremen Kursverlust überrascht. Manche Trader profitierten davon optimal, da sie vorbereitet waren.

Auch Sie können beim nächsten Flashcrash zu den Profiteuren gehören. Dazu ist gar nicht viel nötig – Ihr Aufwand beschränkt sich auf wenige Minuten Arbeit und etwas Geduld. Mit der richtigen Order profitieren auch Sie von Flashcrashs dieser Art. Denn, egal ob Sie auf steigende oder auf fallende Kurse setzen, Sie werden von der schnellen Bewegung am besten profitieren, wenn Sie frühzeitig eine Order setzen.

Flashcrashs: So kommt es immer wieder zu Extrem-Bewegungen am Markt

Für den Kursverlust des britischen Pfunds auf dem japanischen Markt gab es viele Erklärungsversuche. So wurde die Brexit-Politik oder ein schlagartiger Verkauf von Devisen durch Großinvestoren als Erklärung ins Feld geführt. Beides ist sehr unwahrscheinlich, da sich diese Ursachen nicht innerhalb eines so kurzen Zeitraums im Wert einer Währung niederschlagen würden.

Die Brexit-Politik ist schon lange bekannt, weshalb sollten ausgerechnet um 2:00 Uhr nachts europäischer Zeit alle Großinvestoren gleichzeitig zu dem Entschluss kommen, deshalb das Pfund zu verkaufen?

Flashcrashs kommen immer wieder vor, bei Devisen ebenso wie bei Aktien oder Rohstoffen. Sie werden ausgelöst, wenn der Markt durch versehentlich unlimitiert aufgegebene Verkaufsorders auf einen Schlag beispielsweise mit Devisen überschwemmt wird. Durch ein Versehen gibt ein Händler entweder eine zu große Order auf oder er vergisst ebenfalls versehentlich ein Kurslimit.

Durch die Kombination aus großer Handelssumme und unlimitierter Order steigt das Angebot schlagartig, übertrifft die Nachfrage bei weitem und führt auch zur Ausführung absurder Kauforders.

Der Kurs rauscht durch die Ausführung dieser an sich unrealistischen Kauforders in die Tiefe, bis das gesamte zum Verkauf stehende Handelsvolumen den Besitzer wechselte. Verstärkt wird dieser Prozess durch so genannte AlgoTrades. Das sind Computerprogramme, die nach vorab programmierten Algorithmen handeln und so zum Teil auf das falsche Signal aus dem Handel aufspringen.

Der Handel normalisiert sich dann ebenso schlagartig, wie er aus dem Ruder geriet und der Kurs schnellt wieder nach oben.

Derartigen Flashcrashs können Sie begegnen oder von ihnen profitieren, indem Sie selbst die Regeln im Handel setzen. Wenn Sie optimal von der Kursschwankung profitieren wollen, sollten Sie frühzeitig die für Sie besten Orders aufgeben.

Setzen Sie die richtigen Orders!

Bei einer Order handelt es sich um einen Handelsauftrag, den Sie ihrem Broker mitteilen. Geben Sie ihm die Order, nach welchen Spielregeln der Handel erfolgen soll und holen Sie so das Beste für sich heraus!

Von Stopp-Orders rate ich jedoch ab, wenn Sie von Flashcrashs profitieren wollen. Denn die Stopp-Order besagt, dass der Verkaufsauftrag zum nächstbesten Kurs ausgeführt werden soll, der von Ihnen vorgegebene Stoppkurs erreicht ist. An sich ist das eine tolle Sache.

Sie platzieren einige Prozent unter dem aktuellen Kurs einen Stopp zum Verkauf und wenn die Kurse ins Rutschen geraten, springen Sie auf den rasenden Zug auf. Doch halt: Es wird zum nächstbesten Kurs ausgeführt. Bei einem Flashcrash kann der signifikant unterhalb Ihres Stoppkurses liegen.

Im schlimmsten Fall verkaufen Sie sogar am Tief. Sie haben nach dem Erreichen des Stoppkurses keinen Einfluss mehr darauf, ob die Ausführung zu einem für Sie günstigen Kurs stattfindet oder nicht.

Setzen Sie Limit-Orders!

Ich rate Ihnen daher, bei Flashcrashs nicht auf fallende Kurse zu setzen, sondern auf steigende. Platzieren Sie also weit unterhalb des aktuellen Kurses lieber eine Limit-Order zum Kauf. Kommt es zum Flashcrash, fallen die Kurse ins Bodenlose und mit etwas Glück wird Ihre Kauforder ausgelöst.

Der Vorteil des Limits liegt darin, dass der Broker maximal zum von Ihnen gewünschten Limitkurs ausführen darf. Es kann also nicht vorkommen, dass Sie teurer kaufen als gewünscht.

Bei früheren Flashcrashs konnten Trader auf diesem Weg Aktien für einen Cent abräumen, die vor dem Flashcrash dutzende Dollar kosteten… und auch nach dem Flashcrash wieder dutzende Dollar Wert waren.

Solche Limit-Orders können Sie bei vielen Brokern gratis mit monate- oder gar jahrelanger Gültigkeit platzieren. Es muss ja nicht gleich ein Cent sein – aber eine Aktie oder eine Währung 10%, 20% oder 30% günstiger einzukaufen, als es aktuell möglich wäre, ist doch auch schon etwas wert.

Sie sollten nur darauf achten, die Abstauber-Limits regelmäßig anzupassen. Schließlich wollen Sie bei einem Flashcrash günstig einkaufen und schnell danach wieder verkaufen und nicht Aktien nur deshalb 30% günstiger bekommen, weil eine monatelange Korrektur läuft!

 

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Über den Autor Thomas Kallwass

Thomas Kallwass ist unser Spezialist für alternative Investment-Chancen. Seine Handelsstrategien sind wissenschaftlich untermauert.

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