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Börse: Ein fast perfekter Aufwärtstrend

leider bewegen sich die Kurse meist alles andere als vollkommen gradlinig in eine Richtung. Und bei den allermeisten mittel- bis langfristigen Analysen ist es besser, die Augen etwas zuzukneifen und die charttechnische Lage wie durch eine unscharfe Brille zu betrachten. Sie werden gleich erkennen, welche Mittel uns bei der Trenderkennung helfen können. Beginnen wir also mit der Bestimmung von Aufwärtstrends:

Höhere Tiefs, höhere Hochs

Ein Aufwärtstrend besteht ganz einfach aus einer Reihe höherer Tiefs und (möglichst) höherer Hochs. Betrachten wir dies im Chartbild am Beispiel unseres deutschen Leitbarometers, des Dax.

Tages-Chart Dax September 2011 bis Juli 2014

Sie sehen hier einen Chartausschnitt von September 2011 bis Mitte Juli 2014. Wie unschwer zu erkennen, ist diese Aufwärtsphase geprägt von steigenden Tiefpunkten (höheren Tiefs, rote Linien) und ebenso steigenden Hochpunkten (höhere Hochs, grüne Linien).

Das war also ein perfekter Aufwärtstrend, nicht wahr?

Nein. Formal sieht er zwar gut aus, aber perfekt war er nicht!

Weitere Hilfsmittel zur Trend-Einschätzung

Es ist wohl eine der wichtigsten Erkenntnisse, welche Miss Börse uns lehrt: Im Nachhinein lässt sich immer alles erklären und darstellen. Nach „vorne“ wird es etwas schwieriger.

Morgen betrachten wir den Chart etwas genauer bzw. mit etwas mehr Informationen. Sie sehen hier den gleichen Chart, allerdings habe ich hier ein paar „Stolpersteine“ gekennzeichnet, die ich Ihnen im ersten Chart verschwiegen habe.

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Über den Autor Tom Firley

Der gebürtige Kölner Thomas Firley hat in Rosenheim Betriebswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit Anfang 2006 für den Investor Verlag.

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