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Das sind Ihre Kauf-Chancen im Börsenherbst 2016!

Draußen ist es kalt und stürmig – und das könnte sich diese Woche auch auf die Börsen übertragen. Denn es ist wieder einmal Notenbanksitzung in Europa angesagt. Die EZB wird am Donnerstag verkünden, wie sie sich die künftige Zinspolitik vorstellt. Das hat dann natürlich auch Auswirkungen auf die Aktienmärkte. Allzu große Gefahr droht uns aber wohl nicht.

Im Euroraum liegt die Inflationsrate noch immer bei nur 0,4% und damit weit, weit entfernt von den 2%, die die EZB gerne hätte. Selbst beim Inflations-Spitzenreiter Belgien liegt die Teuerungsrate bei weniger als 1,9%. In den großen Volkswirtschaten, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien oder Niederlande liegen wir aber deutlich näher bei 0% als bei 2%. Ich rechne daher mit keiner Andeutung bald steigender Zinsen.

Ganz anders in den USA. Schon vergangene Woche machte die Chefin der us-amerikanischen Notenbank Fed, Janet Yellen, deutlich, dass die Zeit niedriger Zinsen bald vorbei sei. Aber mal ehrlich: Das sagt Yellen, seitdem sie für den Posten der Fed-Chefin ins Gespräch gebracht wurde und das war schon Ende 2013 der Fall. Und in den zweieinhalb Jahren ihrer Amtszeit stiegen die Zinsen dann nur um 0,25 Prozentpunkte.

Unsicherheit bringt aber natürlich auch ganz klar die anstehende Wahl in den USA in den Markt. Wer wird es nun, Hillary Clinton oder Donald Trump. Die Börse bevorzugt klar Hillary Clinton. Solange Trump aber nicht sicher abgeschrieben ist, wird die Börse empfindlich auf jede neue Wahlumfrage reagieren.

Investoren wie Ihnen bietet der Oktober gute Kauf-Chancen!

Aber mal ganz ehrlich: All das muss Sie nicht interessieren, wenn Sie wie ich langfristig orientierter Anleger sind. Sie werden sehen: In einem Jahr wird sich niemand mehr an den Börsen-Oktober 2016 erinnern können. Oder könnten Sie noch sagen, wie der Börsenmonat Oktober 2015 war? Ich müsste da jetzt auch erst einmal nachschauen.

Was ich aber auch ohne Nachschauen weiß: In 99% der Oktober der vergangenen 100 Jahre waren die Kurse niedriger als heute. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie das auch in den kommenden 100 Oktobern von den jeweils vorhergehenden 100 sagen können, ist sehr hoch. Denn bei stetig wachsender Weltwirtschaft gibt es gar keine andere Möglichkeit, als dass die Kurse weiter klettern.

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Über den Autor Mick Knauff

Mick Knauff ist seit mehr als 20 Jahren an der Börse aktiv. Seit mehr als 15 Jahren begleitet er das tägliche Börsengeschehen journalistisch und war am Aufbau mehrerer Börsen-Nachrichtenredaktionen beteiligt.

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