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Auf dem Weg zum totalitären Überwachungsstaat

BALTIMORE – Gestern ging es ja hier im Tagebuch um den Krieg gegen das Bargeld – also um den Versuch der Regierungen, die physische Währung abzuschaffen.

Es ist ein Betrug.

Die Idee dahinter ist nicht Verbrechen zu bekämpfen oder die Wirtschaft anzukurbeln, wie die Befürworter ja behaupten. Es ist Teil einer größeren Kampagne von „Deep State“, die darauf abzielt, mehr Kontrolle über Ihr, unser Geld zu erhalten … und letzlich auch unser Leben.

Kameras, Mikrofone, Sensoren

Schauen wir uns das nun näher an einem aktuellen Beispiel an.

Es findet derzeit ein Kampf zwischen dem Tech-Liebling Apple und dem FBI statt.

Um was geht es hier? … das FBI will Apple dazu zwingen, die Daten des iPhones von einem der Angreifer, der bei den San Bernardino Schießereien im Dezember letzten Jahres beteiligt war, zu entsperren.

Apple sagt wiederum, dass es für den Fall, dass es das FBI mit den benötigten Informationen versorgt, um die Daten zu entsperren, alle iPhone-Nutzer anfällig für Hacker-Angriffe werden.

Bei dem Kampf geht es um viel mehr als darum, FBI-Agenten in die Lage zu versetzen, Ihr Smartphone zu hacken. Sie werden bald Zugriff auf Ihr ganzes Leben haben. Die New York Times erklärt:

„Die heutigen Smartphones halten viele persönliche Daten vor – Ihre Korrespondenz, Ihre Fotos, Ihren Standort, Ihre Würde. Aber die Geräte von „morgen“ von denen viele bereits in rudimentärer Form existieren, werden noch viel mehr beinhalten.

Betrachten Sie alle Technologien, die wir glauben, haben zu müssen – das sind nicht nur bessere und nützlichere Telefone, sondern Autos, die selbst fahren, intelligente Assistenten, die sie mittels Sprache kontrollieren oder Haushaltsgeräte, die Sie aus der Ferne überwachen und steuern können.

Viele haben Kameras, Mikrofone und Sensoren, um noch mehr Daten zu einzufangen und mit immer raffinierteren Techniken werden die Daten zu einem genauen Bild zusammengefasst. Geräte des täglichen Gebrauchs werden jede Äußerung und Handlung von Ihnen aufnehmen und sofort analysieren.“

Ratten in einem Käfig

Was werden wohl die Behörden mit diesen ganzen Informationen machen?

Schauen wir auf die Chinesen. In der Financial Times stand, wie es dort jetzt schon läuft:

„Pekings Internet-Überwachungsbehörde hat einen ausgemachten Immobilientycoon, der sich „The Cannon“ nannte, durch Schließung seines Social-Media-Kontos zum Schweigen gebracht …“

Ein Knopfdruck genügte.

Und von nun an gibt es keine „illegale Informationen mehr, die schlechte Folgen verursacht hatten“, sagten die Regulierungsbehörden.

Ist das Internet nicht wunderbar?

In den „alten Zeiten“ musste man in eine Zeitungsredaktion einbrechen und die Druckerpresse zerschlagen … oder eine gerichtliche Verfügung bekommen, um die Räumlichkeiten mit einem Vorhängeschloss zu versehen. Jetzt haben wir „Internet Aufpasser“, die nur einen Knopf drücken müssen.

Und was gibt es für Deep State schöneres, als alle Ihre Informationen über Ihre Finanzen zu haben … und gleichzeitig das Geld zu kontrollieren … und das ganze „online“ per Knopfdruck?

In Margaret Atwood`s dystopischen Roman „Die Geschichte der Dienerin“ hat sich die künftige USA in einen Polizeistaat verwandelt. Die Behörden kontrollieren die Menschen mit elektronischen Geldkarten. Wie Ratten in einem Käfig, bekommen sie ihre Rationen … bis die Aufpasser die Rationen auf NULL kürzen.

Wenn die Regierung diese Möglichkeiten bekommt, könnte dies unsere wirkliche Zukunft werden. Und nicht nur Fiktion. Das Enternen des Bargelds aus dem System ist nur ein großer Schritt auf dem Weg dahin.

Ja, es gibt noch viel, viel mehr zu dieser „story“ zu berichten…

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Über den Autor Bill Bonner

Im Jahr 1978 gründete Bill Bonner das Unternehmen, welches heute als Agora Inc. bekannt ist.

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