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Wenn die Anleiheblase platzt, wird Geld in Aktien fließen

Viele von Ihnen werden sich an diese Zeit noch erinnern: Die zwei Ölkrisen 1973 und 1979/80. Das Iran-Desaster. Die Wirtschaftskrise Ende der 70er. Die „Savings-and-Loans-Krise Anfang der 80er (auch als „Sparkassenkrise“ bekannt) kann man auch noch dazu zählen.

Kein Wunder, dass die Aktienmärkte in den USA in der Dekade sogar an Wert verloren. In diese unsichere Zeit fielen die beiden Phasen der negativen Verzinsungen. Auch damals hatten wir eine Blase am Anleihemarkt. Diese endete nicht Anfang der 80er Jahre, sondern zog sich noch weiter in die 80er hinein.

Aber dann passierte etwas, womit die Anleiheanleger nicht gerechnet hatten: Am Aktienmarkt startete die größte Rallye aller Zeiten (zwei Dekaden lang – über die 80er und die 90er). Parallel dazu entwich die Luft aus der Blase an den Anleihemärkten. Das ist kein Zufall. Und damit schlagen wir den Bogen in die Gegenwart. 

Viele Kollegen und Anleger fragen mich immer, woher denn das Geld und der fundamentale Push für eine neue Aufwärtsphase kommen soll. Die Antworten lauten: Das fundamentale Wachstum wird aus den Emerging Markets kommen. Das Wachstum in den Schwellenländern wird sich langsamer entwickeln, als die Märkte derzeit denken.

Aber es wird kommen. Und das frische Geld wird aus dem Anleihemarkt kommen, wenn dort die dortige Blase platzt. Wie in den 80er Jahren wird es aber noch einige Zeit dauern, bis dort die Luft aus der Blase abgelassen wird. Vermutlich wird der Aktienmarkt schon vorher mit einer Aufwärtsbewegung beginnen.

 

 

Have a successful day,

 

Ihr

 

Daniel Wilhelmi

 

 

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