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Altersvorsorge: Die biometrischen Risiken eines langen Lebens!

Die Thematik der Demografie möchte ich heute erweitern um die ebenfalls vollkommen vernachlässigten Aufgaben und Risiken, die jedem Einzelnen unter uns durch die Biometrie gestellt werden.

Was sind biometrische Risiken?

Der Begriff der biometrischen Risiken stammt ursprünglich aus dem Bereich der Lebensversicherungen. Biometrische Risiken sind individuelle Gefahren, die sich auf das Leben eines Menschen und seines Lebensunterhalts beziehen.

Darunter fällt das nicht zu kalkulierende Risiko des Todesfalls, der Invalidität oder Berufsunfähigkeit, der Pflegebedürftigkeit, das Risiko schwerer Erkrankungen, aber vor allem auch das zunehmende Risiko eines langen Lebens.

Die Risikoanteile in solchen Versicherungsverträgen verbrauchen sich dabei. Sie stehen somit bei Ablauf der Versicherung nicht mehr für eine Auszahlung zur Verfügung.

Wussten Sie, dass Sie als Rentner oder zukünftiger Rentner in Deutschland einem „biometrischen Risiko“ unterliegen? Ökonomisch betrachtet werden die „Alten“, die körperlich nicht mehr in der Lage sind, den Anforderungen eines aufreibenden Arbeitslebens nachzukommen, „ausgemustert“.

Die meisten von ihnen deutlich bevor sie das staatlich definierte Rentenalter erreicht haben. Für all diese Menschen gibt es in unserer Gesellschaft ein „biometrisches Risiko“, gegen das die Rentenversicherung versichern will.

Sind Sie sich Ihrer biometrischen Risiken bewusst?

Ihr persönliches biometrisches Risiko besteht darin, dass Sie – hoffentlich – eine Lebenszeit haben, die länger ist als Ihre Lebensarbeitszeit oder Lebenseinkommenszeit. Dabei fallen Biologie und Ökonomie auseinander.

Es ist in unserer Gesellschaft ein Risiko, länger zu leben, als man in der Lage ist zu arbeiten, weil die Einkommensquelle entfällt. Eine erschütternde Wahrheit, welche beispielsweise die Rürup-Kommission offen ausgesprochen hat.

Selbst wenn ein Arbeitsleben 30 oder 40 Jahre gedauert hat, ist es in der Mehrzahl aller Fälle so, dass während dieser Zeit nicht genug Vermögen angehäuft werden konnte, von dem man im Alter dann zehren und sich ein zufriedenes Leben machen könnte.

Für die jungen Generationen wird dieser Effekt noch weitaus dramatischer ausfallen.

Das Wort „Altersarmut“ wird in unsere Gesellschaft zwangsläufig Einzug halten.

Das Todesfallrisiko ist einfach zu versichern – Das Langlebigkeitrisiko nicht

Das Todesfallrisiko ist heute sehr einfach und kostengünstig abzusichern. Durch den Abschluss einer Risikolebensversicherung können bei überschaubaren Beiträgen bereits hohe Versicherungssummen erreicht werden.

Für das biometrische Risiko der Langlebigkeit gilt das leider nicht. So schön es ist, bei guter Gesundheit immer älter zu werden, so dramatisch steigen durch das Erreichen eines hohen Alters dieGefahren der finanziellen Versorgung.

Das Risiko eines langen Lebens ist für unsere Gesellschaft und für jeden Einzelnen eine der größten Herausforderungen als Kapitalanleger.

Altersvorsorge: Das biometrische Risiko durch Langlebigkeit ist steuerbar

In keinem anderen Land innerhalb der Europäischen Union leben so wenige Kinder wie in Deutschland. Nur noch rund 16 Prozent der rund 82 Millionen deutschen Staatsbürger sind heute jünger als 18 Jahre.

Es steht mathematisch außer Frage, dass der Generationenvertrag des staatlichen Rentensystems in Deutschland nicht mehr funktionieren kann.

Die zunehmende Anzahl an Single-Haushalten sowie immer weniger Kinder werden dazu führen, dass es immer weniger Erben gibt. Speziell in diesen Fällen macht zur Absicherung des sogenannten biometrischen Langlebigkeitrisikos eine Verrentung von Vermögenswerten Sinn. Selbst Immobilien können in derartigen Fällen sehr einfach und effizient verrentet werden.

Kapitalschutz ist auch die Absicherung vor einem (zu) langen Leben!

Es gibt gerade in Bezug auf die Altersvorsorge nicht das einzig richtige Produkt oder das ideale Investment. Sie müssen Ihr Vermögen auf zahlreiche Bausteine und Strategien verteilen.

Ein Basisbaustein ist für mich der Abschluss einer privaten Rentenversicherung außerhalb des gesetzlichen und privaten deutschen Versicherungssystems. Beide Systeme basieren überwiegend auf reinen Zahlungsversprechen.

Als intelligente Alternative zum deutschen Versicherungssystem habe ich meinen Lesern von Kapitalschutz vertraulich bereits ausführlich die einzigartigen Möglichkeiten von Versicherungspolicen aus dem Fürstentum Liechtenstein vorgestellt.

Falls Sie Interesse an meinen praxisbezogenen Analysen und Empfehlungen zu dieser Thematik haben, freue ich mich, Sie als neuen Leser von Kapitalschutz vertraulich begrüßen zu dürfen.

Testen Sie uns ganz einfach! Jetzt 30 Tage lang Kapitalschutz vertraulich kostenlos testen:

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Über den Autor
Markus Miller

Markus Miller (geb.: 1973) ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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Alte Kommentare
  • MrBankokratie schrieb am 10.03.2015, 15:51 Uhr

    Langlebigkeitrisiko ist ebenfalls sehr günstig zu versichern, fast zum Nulltarif. Urlaub in z.B. Nimrod, ein Amoklauf in den "richtigen Kreisen" oder ein Sprung von einer hohen Brücke schaffen Abhilfe. Jaja, zu wenig Junge in Deutschland, welche die Alten mittels Transferzwangsabgabe durchfüttern können. Ist doch wunderbar, endlich ist Deutschland nicht mehr in der Lage Einkommen und Vermögen zu exportieren und wird vom Geber und Gönner, zum Nehmer und Bettler. In Ägypten z.B. können wir heute schon die Hand-auf-halt-Gesellschaft beobachten, die vom Ausland durchgefüttert wird und als Volkswirtschaft selbst nicht produktiv genug ist, um Nahrungsimporte selbst zu bezahlen. Die Amis schenken ein paar Kredite und alle sind versorgt. Wichtig ist nur, dass irgenwo in der Welt noch im Austausch gegen die Druckerzeugnisse produziert und geliefert wird.