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Ranking der 10 beliebtesten Ferien-Immobilien-Orte der Deutschen

Mindestens einmal im Jahr packt es fast jeden: das Fernweh. Dann wird es höchste Zeit, den Jahresurlaub anzutreten oder zumindest zu planen. Dabei sind die Ziele genauso unterschiedlich wie die Wünsche der Menschen, in welcher Form sie diesen verbringen möchten.

Immer häufiger bevorzugen die Deutschen dabei den Urlaub in den eigenen vier Wänden. Sicher ist dieser Trend auch den anhaltenden Niedrigzinsen zu zollen.

Der „deutsche Michel“ hält sich gern in Heimatnähe auf

Und es ist ja auch gar nicht verkehrt, sein Geld in Betongold zu investieren, auch wenn es fernab der Heimat ist. Schließlich winken hier teilweise beachtliche Mieteinahmen. Interessant sind allerdings die Ergebnisse einer neuen Studie des Handelsblatts.

Denn diese lassen klar durchblicken, dass sich der „deutsche Michel“ dann doch ganz gerne in Heimatnähe aufhält.

Interessant ist auch, dass die Deutschen seit 2011 mehr Geld in ihre Ferienhäuser investieren. Vor 2010 investierten nur 3,6% mehr als 500.000 Euro. Ab 2011 verdoppelten sich die Investitionen auf 7,1%.

Fast 60% der Ferienhaus-Besitzer geben außerdem an, ihr Domizil aus Gründen der Altersvorsorge zu erwerben. 51,3% zudem für die Eigennutzung und Vermietung. Aber, der Reihe nach. Kommen wir zunächst einmal zum Ranking der gesuchtesten Ferienorte- und Länder.

Griechenland und Portugal – die neu entdeckten „Waisenkinder“ Europas

Neu im Ranking um die beliebtesten Orte für den Erwerb des Ferienhauses ist Griechenland. Mit Platz 10 steigen die Hellenen ein ins Geschäft. 1,5% der Deutschen, die ein Ferienhaus besitzen, haben dieses dort gekauft. Kreta und die Ionischen Inseln sind dabei besonders beliebt.

Im Ausland liegt, nebenbei bemerkt, fast jedes zweite Ferienhaus in Strandnähe. Die Lage ist mit 87% Zustimmung auch das mit Abstand wichtigste Kriterium beim Kauf eines Ferienhauses. Die Mieteinnahmen belaufen sich in Griechenland jährlich im Schnitt bei 13.900 Euro brutto.

Mit einem Anteil von 1,5% der Ferienimmobilien der Deutschen liegt Portugal auf dem 9. Platz. Wer hätte das gedacht. Es liegt auf der Hand, dass hier vor allem die Algarve beliebt ist.

Beim Kauf einer Ferienimmobilie spielt schließlich auch die touristische Infrastruktur eine wichtige Rolle: Wander- und Radwege, Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants sind für mehr als jeden Zweiten wichtig. In Portugal liegen die Mieteinnahmen im Schnitt bei 17.000 Euro brutto jährlich.

Niederlande und die Schweiz – die netten Nachbarn im Nord- und Südwesten

In den Niederlanden befinden sich laut der Handelsblatt-Studie schon 2,3% der deutschen Ferienhäuser. Damit liegen die Holländer auf Platz 8. Besonders Zeeland und Noord-Holland sind hier im Rennen. Im liberalen Fahrradland betragen die jährlichen Mieteinnahmen im Schnitt 15.800 Euro.

Mit 2,4% landet die idyllische Schweiz auf Platz 7. In dem kleinen feinen Alpenland kostet eine Ferienimmobilie im Schnitt 432.600 Euro, die Mieteinnahmen betragen durchschnittlich 18.400 Euro im Jahr.

Die meisten Deutschen (34,8% der Ferienhaus-Besitzer) sind aber nur bereit, bis zu 100.000 Euro für ein Feriendomizil hinzublättern.

Frankreich und Kroatien – günstiges Split schlägt mondäne Cote d‘Azur

In Frankreich sind besonders die Cote d’Azur, Treffpunkt der Schönen und Reichen, sowie der Landstrich des Languedoc-Roussillon, der neben seinen Stränden auch für seine hervorragenden Weine bekannt ist, bei den deutschen Ferienhaus-Erwerbern beliebt.

Immerhin 2,5% davon besitzen eine Immobilie im westlichen Nachbarland. Unter der Trikolore nimmt man jährlich im Schnitt 13.300 Euro brutto ein, wenn man sein Ferienhaus vermietet.

Auf Platz 5 landet Kroatien, vor allem mit Dalmatien und Istrien als bevorzugte Standorte. Immerhin 2,9% der deutschen Ferienhäuser befinden sich im ehemaligen Jugoslawien mit seinen unvergleichlichen Landschaften und malerischen Inseln, die aus dem glasklaren Meer ragen.

Hier betragen die Mieteinnahmen durchschnittlich 14.700 Euro im Jahr.

Italien und Österreich – Südostwärts über die Alpen ans Meer

In Italien kommen vor allem Trentino-Südtirol und die Toskana gut bei den Kunden an, so die Erfahrungen der dortigen Immobilienmakler. Immerhin gute 6,4% haben hier ein Ferienhaus oder eine Wohnung in einer entsprechenden Anlage.

Italien mit Platz 4 bietet so ziemlich alles, was das Urlauberherz begehrt: Steile Berge, urwüchsige Wälder, unvergleichliche Seen und – das Meer, dazu jede Menge Kultur. Dort nimmt man jährlich pro Ferienhaus im Schnitt 17.400 brutto ein.

Wer für das Bergpanorama nicht ganz so weit fahren möchte, für den ist Österreich eine gute Alternative. Somit landet die Alpenrepublik auf Platz 3 des Rankings, mit 7,2%.

In unserem gleichsprachigen Nachbarland sind besonders Tirol – hier könnte man mit der „Gleichsprachigkeit“ allerdings ins Grübeln kommen – und das Salzburger Land beliebte Standorte für Ferien-Immobilien. Auch Kärnten und Vorarlberg kommen bei den Deutschen hervorragend an.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Österreich hat sowohl im Sommer als auch im Winter jede Menge zu bieten. Familienfreundliche Wanderungen über die Almen werden im Winter durch jede Menge Ski-Gaudi abgelöst. Dabei betragen die jährlichen Mieteinnahmen im Schnitt 19.400 Euro brutto.

Spanien und Deutschland – Heißer Süden und gesunde Luft in Heimatnähe

Die zweitbeliebteste Region für Ferienhäuser ist nach wie vor Spanien, das mit samt seiner Inselwelt schon seit jeher als Auswandererparadies für Deutsche, gerade auch im Ruhestand, steht. Besonders Mallorca und die Costa Blanca sind beliebt.

Auf der Iberischen Halbinsel zahlen die Deutschen im Schnitt 243.600 Euro für eine Ferien-Immobilie, die von der romantischen Finca bis zur Einraum-Wohnung in der „deutschen“ Anlage reicht, und nehmen durchschnittlich 19.800 Euro brutto jährlich damit ein.

Vor allem das verlässlich gute Wetter und die relative Nähe zu Deutschland locken hier.

Aber, wie sollte es auch anders sein, letztendlich bleiben die Deutschen dann doch am liebsten daheim. Immerhin liegen 57,3%, also mehr als die Hälfte der Ferienhäuser unserer Landsleute, in Deutschland selbst. Besonders die Ost- und Nordsee sind gefragt.

In Deutschland bezahlt man im Schnitt 183.500 Euro pro Ferienimmobilie und verdient jährlich immerhin 16.700 Euro brutto daran.

Ferienstimmung ja – aber bitte mit dem Rundum-Sorglos-Paket…

Wie dem auch sei, anhand der Studie sieht man sehr deutlich, dass das Sicherheitsdenken bei unseren Landsleuten, das seit eh und je sehr stark ausgeprägt war, weiterhin vorherrscht. Daran ändert auch der Niedrigzins nichts. Ja nicht zu viel riskieren, immer noch einen Fuß auf bekanntem Terrain haben…

Mag sein, dass das für viele wichtig und richtig ist. Wer´s braucht… Mein Ferienhaus, so ich denn eines hätte, stünde gewiss nicht an der kühlen Nordsee, sondern ganz sicher in mediterranen Gefilden… Aber das ist schließlich eine Frage des Geschmacks und der Lebenseinstellung.

Was nichts mehr mit Geschmack zu tun hat, ist die Auffassung immer noch vieler Deutscher, Aktien seien ein „gefährliches Zeug“, das Risiko unberechenbar. Diese Auffassung widerspricht inzwischen eher dem so ausgeprägten Sicherheitsbedürfnis, das wir hierzulande vorfinden.

Denn das stimmt so nicht mehr. Viel gefährlicher und riskanter ist es, weiterhin in Geldwerte (Sparbuch, Bausparverträge, Lebensversicherungen etc.) zu investieren als in Sachwerte wie Aktien oder Aktienfonds.

Denken Sie um – die Realität zeichnet andere Bilder als die Urlaubssehnsüchte

Wenn hier nicht schnell ein Umdenken stattfindet und wir Deutsche in Sachen Aktienanlage immer weiter hinter unseren europäischen und internationalen Nachbarn herhinken, dann könnte es bald schwierig werden mit dem Vermögensaufbau für die Traumimmobilie im Paradies – egal ob das für Sie St. Peter Ording ist oder Florenz.

 


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