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Goldpreis-Ausblick 2019: Diese Faktoren sprechen für einen steigenden Goldpreis Teil 3

Der Goldpreis hat bereits begonnen zu steigen. Doch das ist erst der Anfang.

Die Turbulenzen an den Aktienmärkten im Spätsommer und Herbst des vergangenen Jahres rückten Gold auch für die Spekulanten an den Futures-Märkten wieder in den Fokus. Denn Gold ist und bleibt ein Mittel zur Absicherung und des Werterhalts. Doch das bedeutet keineswegs, dass Gold nur bei sinkenden Aktienkursen steigen kann. 2019 hält noch weitere Faktoren bereit, die den Goldpreis unterstützen werden.

Diese Faktoren sprechen für einen steigenden Goldpreis in 2019:

  1. Verunsicherung durch politische Krisenherde:

Europa: Thema Nummer 1 in Europa ist der Brexit. Kommt er oder nicht? Ungeordnet oder nicht? Was man nicht weiß, führt zu großer Verunsicherung. Italien mit seiner kritischen Verschuldungslage entwickelt sich zu Sorgenkind für Europa. Und in Frankreich hat es Macron mit einer zutiefst gespaltenen Gesellschaft zu tun.

China: Auch wenn man immer wieder etwas von Annäherung hört, in Wahrheit liefern sich die USA und China nach wie vor ein handfestes Handelsduell. Eines das für keine Seite gut ist.

USA: Seit Wochen schon sind in den USA die Behörden geschlossen. Das ist nicht nur ärgerlich für die US-Bürger sondern zieht auch einen wirtschaftlichen Abschwung nach sich.

Und die Klassiker? Russland, Türkei, Iran? Kaufen alle Gold.

  1. Die Zinsen bleiben niedrig

Die US-Notenbank Fed ist derzeit die einzige Notenbank welche tatsächlich (noch) im Zinserhöhungsmodus ist. Alle übrigen Notenbanken fahren nach wie vor eine Nullzinspolitik. Ich bezweifle ernsthaft, dass die Fed ihre Zinspolitik so weiterführen wird wie bisher. Es zeichnet sich bereits jetzt eine inverse Zinsstrukturkurve ab. Diese ist oft ein Signal für einen bevorstehenden Wirtschaftsabschwung. In einen solchen hinein würde auch die Fed die Zinsen nicht weiter anheben.

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  1. Der US-Dollar wird wieder abwerten

Die Verschuldung in den USA ist immens. Die Steuersenkungen, welche Donald Trump eingeführt hat, lassen die Schulden noch weiter explodieren. Eine Blüte dieses Trauerspiels ist jetzt der Shutdown der US-Regierung. Am Ende werden die Demokraten der Regierung aber erlauben weiter Schulden zu machen – wie immer. Die natürliche Folge dessen ist und muss eine Abwertung der US-Währung sein.

Dafür spricht auch, dass die USA eher wieder eine lockere Zinspolitik führen werden, während alle übrigen Notenbanken sogar versucht sein könnten, marginal die Zinsen anzuheben. (Bevor es wieder zu konzertierten Zinssenkungen als Krisenreaktion kommen wird.)

Jeder einzelne dieser Faktoren für sich spricht bereits für einen steigenden Goldpreis. Zusammen genommen werden sie den Goldpreis durch das Jahr 2019 hinweg unterstützen.

 

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Über den Autor
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Miriam Kraus

Miriam Kraus ist eine freiberufliche Finanzanalystin, deren besondere Kennzeichen die hartnäckige Recherche und ein Gespür für wesentliche Aspekte sind.

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