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EZB riskiert Kollaps der Eurozone

Die Europäische Zentralbank hat gestern bekannt gegeben, ihr Anleihenkaufprogramm APP bis Ende 2017 fortzusetzen. Danach will die EZB nur noch 30 Milliarden Euro pro Monat in die Märkte pumpen, „von Januar 2017 bis Ende September 2018“.

Kein Ende der Geldschwemme in Sicht

Mario Draghi gab bewusst KEIN Ende des Kaufprogramms in Sicht. Die EZB könne auch „länger, falls nötig“ Geld drucken, „bis die Inflation sich stabil angepasst hat“. Das Anleihenkaufprogramm könnte also auch noch deutlich länger laufen.

Außerdem hat die EZB bestätigt, fällige Anleihen zu reinvestieren. Dies wird „für eine längere Zeit nach dem Ende des Kaufprogramms und so lang wie nötig“ geschehen. Selbst wenn die EZB also die Druckerpressen abstellt, würden so immer noch Summen im Bereich mehrerer Hundert Milliarden Euro in die Märkte fließen.

EZB hat eine gigantische Bilanzsumme angehäuft

Im Rahmen des Anleihenkaufprogramms APP ist die Bilanzsumme der EZB auf astronomische Höhen angeschwollen. Aktuell liegt die Bilanz bei 4,3 BILLIONEN Euro – das ist mehr als das BIP von Deutschland!

Durch die Ankündigung ist deutlich geworden, dass diese Bilanz  nächster Zeit NICHT reduziert wird. Die Zentralbank wird lediglich das Tempo drosseln, in dem der Wohlstand aus den Taschen der Bürger abgesaugt und in die Bilanz der EZB umverteilt wird. Dieser Raubzug allein wäre schon ein Skandal. Aber es droht dadurch noch eine viel größere Gefahr.

Eurozone steht vor dem Kollaps

Die EZB stiehlt mit ihrer Nullzinspolitik nicht nur den Wohlstand europäischer Bürger… sie riskiert auch den Kollaps der gesamten Eurozone. Durch das Zwangskorsett des Euro stehen bereits ganze Volkswirtschaften am Abgrund.

Italien hat zum Beispiel dieses Jahr sein letztes „A-Rating“ verloren und ist dank dem Euro kaum noch überlebensfähig. Die Banken sitzen auf über 360 Milliarden Euro toxischer Kredite. Und die Regierung musste in den letzten Monaten erneut einschreiten, um Banken vor dem Kollaps zu bewahren.

Schützen Sie sich vor dem Euro-Crash!

Diese Situation wird nicht viel länger tragbar sein. Bereits jetzt rumort es in ganz Europa. Euro-kritische Parteien gewinnen an Macht und könnten schon bald den Aufstand proben. Doch die EZB hat deutlich gemacht, dass ein Kurswechsel NICHT in Frage kommt. Die Zentralbank steuert also weiterhin mit Vollgas auf einen Eisberg zu.

Wenn der Euro-Crash kommt, drohen Ihnen als Anleger Kapitalkontrollen oder Enteignungsmaßnahmen wie zuletzt in Zypern 2013. Lassen Sie nicht zu, dass EU-Banker Ihr Vermögen vernichten!

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