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Es gibt Gefährlicheres als Nordkorea!

Die Massen- und auch die Finanzmedien haben sich angesichts des leichten Sinkens vieler Aktienindizes in der vergangenen Woche schnell einen Schuldigen dafür ausgesucht.

Wer ist der Böse? – Die falsche Frage!

ZC (004)

Quelle: „The Economist“

Uneinigkeit besteht lediglich darüber, wer der „Böse“ ist, also US-Präsident Donald Trump oder das nordkoreanische Regime.

Der Diktator Kim Jong Un ist vor Tagen abgetaucht, nachdem der US-Geheimdienst CIA ihn öffentlich zum Ziel eines „regime change“ (Regimewechsels) erklärt hatte, was der US-Außenminister Rex Tillerson sofort zurücknahm.

Der Clique um Kim Jong Un ist bewusst, dass nach einem Verzicht auf die Nuklearrüstung sowohl in den Irak als auch in Libyen einmarschiert wurde. Beide Despoten wurden hingerichtet.

Vor diesem Hintergrund wird das Regime in Nordkorea kaum auf die nukleare Karte verzichten. Diese dient als Sicherheit für die Existenz der Diktatur und seit Jahrzehnten als Mittel der Erpressung.

Versprochene Zugeständnisse wurden niemals von Seiten Nordkoreas eingehalten. Der Westen / die USA haben heuchlerisch weggeschaut. Diesen alten Konflikt hat jetzt der neue US-Präsident Donald Trump praktisch von seinen drei Vorgängern geerbt. Aber hier genug der Geopolitik.

Anleger blicken nach Nordkorea – und damit in die falsche Richtung!

Ich reagiere auf solche medialen Kurzschlüsse wie „Nordkorea/Donald Trump ist schuld an rückläufigen Aktienkursen“ nur mit einem Achselzucken. Da wird Oberflächliches an leichtgläubige Leser adressiert. Diese „Marktanalysen“ halte ich alle für falsch.

Die leichten Kursverluste dieser Woche basieren rein auf verbalen Äußerungen. Das Aktienjahr 2017 zeigt sich bislang immer noch positiv. Der Index S&P 500 ist 9 % im Plus, der Euro Stoxx 50 immerhin noch 3 %.

Achten Sie auf die sich ändernde Geldpolitik!

Als Anleger achten Sie besser auf ein Ereignis, das sicher eintreten und einen großen Einfluss auf die Preise von Anlagen und Kurse von Aktien haben wird: die Normalisierung der Geldpolitik.

Diese mag graduell erfolgen und sich über längere Zeit erstrecken. Sie wird aber auf jeden Fall bewirken, dass viele Anlagen an Wert verlieren werden, besonders diejenigen, die  mittlerweile außerordentlich hoch bewertet sind. Dieses Szenario erfordert eine antizyklische wertorientierte Anlagestrategie.

 


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Über den Autor
Friedrich Lange

Friedrich Lange ist seit über 30 Jahren an der Börse aktiv und ein überzeugter Antizykliker. Er sucht gezielt nach wenig beachteten Branchen, Trends und Märkten.

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