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Die Vermögensberater der Zukunft: Alexa und Siri!

Vermutlich kennen Sie Alexa und Siri. Dabei handelt es sich nicht um menschliche Damen, sondern digitale und intelligente Sprachsteuerungssysteme basierend auf einer hochkomplexen Software.

Siri ist die Software von Apple, die der Erkennung und Verarbeitung von natürlich gesprochener Sprache dient. Als Anwender erhalten Sie dadurch einen persönlichen Assistenten. Der Alexa Voice Service von Amazon ist ebenfalls eine digitale Assistentin, die sich in internetfähige Endgeräte, beispielsweise Ihr Smartphone, integrieren lässt.

Intelligente Sprachsteuerungssysteme halten Einzug in unser Leben

Nicht nur Apple und Amazon forschen an derartigen Systemen. Es gibt mittlerweile auch vergleichbare Programme von Google mit dem Google Assistent oder von Microsoft mit dem Namen Cortana. Appels Hauptkonkurrent aus Asien hat ebenfalls längst ein intelligentes Sprachsteuerungssystem im Einsatz mit dem Namen Samsung S Voice.

Ich persönlich nutze das Sprachsteuerungssystem auf meinem Smartphone immer häufiger. Von relativ banalen Fragen wie „Wie wird das Wetter morgen?“ bis hin zur schnellen Beantwortung von den unterschiedlichsten Fragen in Bezug auf meine tägliche Arbeit. Wenn Sie nun der Ansicht sind, dass Alexa oder Siri nur Spielereien sind, irren Sie sich. Alexa und Siri werden auch in den Finanzdienstleistungsbereich Einzug halten. Ebenso in die Rechts- und Steuerberatungsbranche.

Hallo Siri: Welche Aktien soll ich heute kaufen?

Es wird der Tag kommen, an dem ein Anleger nicht mehr seinen menschlichen Vermögensberater fragt, in welche Aktie er investieren soll, sondern seinen Sprachsteuerungsassistenten namens Alexa oder Siri, der im Hintergrund wiederum mit einem intelligenten Softwareprogramm einer Bank oder eines Vermögensverwalters verknüpft ist.

Sie glauben das ist reine Zukunftsmusik? Nein! Die Schweizer Großbank UBS entwickelt und testet mittlerweile seit mehr als einem Jahr Anwendungen für Alexa, die Sprachassistentin von Amazon unter dem Namen „Ask UBS“. Die erste Testphase – in der die menschlichen Berater nicht ersetzt werden sollen – wurde mittlerweile abgeschlossen.

Das primäre, derzeitige Ziel der UBS ist es, einen unkomplizierten, direkten und zeitgemäßen Zugang zu ihren Dienstleistungen anzubieten. Die Kunde soll nicht näher zur Bank kommen müssen, sondern die Bank kommt direkt zum Kunden. Das macht Sinn in Zeiten täglich schließender Bankfilialen.

Heute beantwortet „Ask UBS“ hauptsächlich in standardisierter Art und Weise allgemeine Kundenfragen zu Marktentwicklungen oder rund um die Bank. Ich bin davon überzeugt, diese Entwicklungen werden mit einer hohen Dynamik weitergehen. Es wird zukünftig auf den einzelnen Kunden maßgeschneiderte und individualisierte Antworten geben, bis hin zu konkreten Investmentempfehlungen. Mir gefallen diese Entwicklungen bei der UBS sehr gut. Das zeigt sich auch in einem weiteren Zukunfts-Bereich.

Immer mehr Banken schließen sich dem Cryptocoin-Projekt der UBS an

Auch Geschäftsbanken forschen intensiv an der Einführung eigener Kryptowährungen. Allen voran ist auch hier die Schweizer UBS zu nennen. Seit mittlerweile zwei Jahren forscht die UBS gemeinsam mit weiteren Großbanken an einer digitalen Währung unter dem Projektnamen Utility Settlement Coin (USC).

Hinter diesem noch sehr komplexen Namen verbirgt sich eine digitale Währung, die Ende des Jahres 2018 auf den Markt gebracht werden soll. Ich verfolge dieses Projekt mit großem Interesse. Weil sich – weltweit – sehr bedeutende Banken dem USC-Projekt mittlerweile angeschlossen haben. Beispielsweise die Credit Suisse, die Barclays Bank, die Canadian Imperial Bank of Commerce, die HSBC, die japanische Mitsubishi UFJ Financial Group sowie der amerikanische Finanzdienstleister State Street.

Ich rate Ihnen: Schließen Sie sich ebenfalls den Entwicklungen im Markt für Blockchain, Cryptocoins, Bitcoin und Co an.

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Über den Autor
Markus Miller

Markus Miller (geb.: 1973) ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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Herausgeber: Investor Verlag | VNR Verlag für die deutsche Wirtschaft AG
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