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Die explodierende Verarmung Südeuropas ist eine große Gefahr!

Wenn ich im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise häufig Beiträge vom angeblich so „reichen Europa“ lese, dann fehlt mir in diesem Zusammenhang stets der Hinweis auf die große, ungleiche Verteilung dieses angeblichen Reichtums. Fast 120 Millionen Menschen in Europa sind laut aktuellen Eurostat-Zahlen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das verdeutlicht die nachfolgende Statista-Grafik.

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Die Situation in Italien, Spanien und Griechenland hat sich dramatisch verschlechtert

Zwar weist die Behörde zurecht darauf hin, dass der Anteil der Betroffenen an der Gesamtbevölkerung sinkt, aber absolut gesehen ist die Zahl der Menschen in prekären Verhältnisse gewachsen. So hat etwa Südeuropa ein beträchtliches Armutsproblem. In Italien, Spanien und Griechenland waren 2016 rund 5,2 Millionen Menschen mehr von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht als 2008.

Anders sieht das in vielen osteuropäischen Staaten aus. Hier hat sich die Situation im letzten Jahrzehnt deutlich verbessert, wie das Beispiel Polen zeigt. Aber auch in Deutschland ist die Zahl der von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Menschen in diesem Zeitraum um 310.000 zurückgegangen.

Der Preis für den „Erfolg“ Deutschlands ist ein massiv steigendes Haftungsrisiko für die Steuerzahler

Aber um welchen Preis? Über die Euro- und EU-Systeme wie dem ESM und der EU-Bankenunion befindet sich Europa längst in einer Haftungs- und Umverteilungsunion. Deutschlands Bürger bzw. Steuerzahler haften dabei über den Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM für Fehlentwicklungen in anderen Ländern EU-Europas. Diese negativen Entwicklungen werden seitens der Politik und Medien aber aus meiner Sicht viel zu wenig thematisiert.

Fakt ist: Die Situation in den großen, südlichen EU-Volkswirtschaften Italien und Spanien verschlechtert sich dramatisch. Gleiches gilt für Griechenland, dass sich faktisch nicht erholt. Deutsche Bürger werden diese Fehlentwicklungen mit Ihren „Steuergroschen“, Vermögenswerten und Ersparnissen mit begleichen müssen. Und sei es „nur“ in Form einer kalten Enteignung durch die EZB-Negativzinspolitik.

Durchbrechen Sie jetzt die Haftungsketten des Staates!

Meine feste Überzeugung ist es, dass die Flüchtlingskrise die EU- und Euro-Krise massiv verschärfen wird. Ausgetragen wird dieser Konflikt überwiegend bzw. überproportional auf dem Rücken der deutschen Steuerzahler. Schützen Sie sich selbstbestimmt und eigenverantwortlich vor diesen Entwicklungen durch eine Finanzielle Selbstverteidigung.

Beginnen Sie spätestens jetzt, Ihr Kapital und Ihre persönliche Freiheit wirkungsvoll zu schützen! Ich rate Ihnen zur Strukturierung von Geld- und Kapitalanlagen in Ländern, die faktisch keine Staatsverschuldung haben und kein Mitglied der Euro-Haftungs- und EU-Umverteilungsunion sind.

Dazu zählt das schuldenfreie Fürstentum Liechtenstein mit seinem Banken- und Versicherungssystem.

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Über den Autor
Markus Miller

Markus Miller (geb.: 1973) ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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