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Das sind die 5 besten Unternehmen des europäischen Kurszettels

Kennen Sie eigentlich den dänischen Medizintechniker Ambu oder das italienische Pharmaunternehmen Recordati? Nein, das ist aber gar nicht gut! Denn diese Gesellschaften gehören zu den 5 besten und erfolgreichsten Unternehmen des europäischen Kurszettels – und das nicht erst seit gestern.

So hat sich der Kurs der Recordati-Aktie in den vergangenen 20 Jahren mit den Faktor 77 vervielfacht. Also zu Deutsch: Die Aktie hat sich seitdem versiebenundsiebzigfacht. Die Dänen-Aktie von Ambu hat sich sogar schlicht verhundertfacht. Zum Vergleich: Der DAX hat sich in den vergangenen 20 Jahren etwas mehr als verdreifacht.

Profis rechnen diese 5 Unternehmen zu den sogenannten Wunder-Unternehmen. Einmal natürlich, weil sie regelmäßig ganz starke Ergebnisse schaffen und deshalb auch eine ganz wunderbare Performance für ihre Investoren geschafft haben. Zum anderen finden es die Profis ganz wunderbar, dass man hier unbehelligt von Privatanlegern Geld verdienen kann. Damit dies auch künftig so bleibt, werden diese Aktien in der Börsenöffentlichkeit kaum besprochen.

Wie gelingt es eigentlich Profi-Anlegern immer noch, trotz Internet, einige Aktien für sich zu reservieren. Es gibt zwei erfolgversprechende Vorgehensweisen in der Branche. Erstens natürlich durch einfaches Verschweigen. Hier werden z.B. positive Analysen prinzipiell nicht veröffentlicht. Nun umfasst der nordamerikanische und europäische Kurszettel über den Daumen gepeilt rund 24.000 Einzeltitel. Wenn Ihnen davon 10 oder 20 Aktien vorenthalten werden, dann fällt dies kaum einem Privatanleger auf.

Strategie Nummer 2: Sie bauschen als Analyst Krisenszenarien auf, um den Privatanleger aus gewissen Branchen fernzuhalten. Typisches Beispiel der letzten Jahre: Die sogenannte italienische Bankenkrise. Natürlich waren die führenden Geschäftsbanken des Landes angeschlagen. Deshalb hat in den vergangenen Jahren kein Privatanleger die Aktie einer italienischen Bank auch nur mit der Pinzette angefasst.

Folglich war der Weg für die Profis bei der Banca Ifsi aus Venedig frei, und zwar frei für 12.000 % Kurssteigerung (Faktor 121). Verstehen Sie mich bitte nicht falsch! Ich schreibe in diesem Beitrag nicht von irgendwelchen schrägen Geheimtipps mit einer Mini-Marktkapitalisierung von vielleicht 10 Millionen Euro.

Nein, hier lesen Sie von gestandenen Marktführern, deren Aktien teils mehrere Milliarden Euro auf die Börsenwaage bringen. Denn Profis arbeiten nur selten mit schrägen Geheimtipps, sondern setzen natürlich bevorzugt auf starke und etablierte Geschäftsmodelle. Fazit: Die 5 Wunder-Aktien des europäischen Kurszettels sind nicht nur rekordverdächtig renditestark, sondern obendrein noch konservativ.

Dagegen sind Amazon, Facebook und Google lahme Krücken

Abschließend komme ich zum König der unbekannten Wunder-Aktien. Hier handelt es sich um ein französisches Analytik-Unternehmen der Biochemie. Die Franzosen verfügen dabei nicht nur über herausragendes technisches Know-How, sondern auch über eine Übernahmestrategie, die sich gewaschen hat. Allein in diesem Jahr hat man 40 kleinere Konkurrenten vom Markt genommen.

Wie üblich völlig geräuschlos und ohne „Mediengeschrei“! Gewinn für die Investoren in den letzten 20 Jahren: 29.600 %. Konkreter gesprochen: Wer damals Aktien dieses Analytik-Unternehmens für 3.400 Euro gekauft hat, war 20 Jahre später einfacher Millionär. Übrigens: Die Lieblinge der Privatanleger wie Facebook, Amazon oder Google nehmen sich gegen die Wunder-Aktie aus Frankreich wie lahme Krücken aus.

Jetzt erwidern Sie vielleicht: Das ist ja schön und gut, aber die 29.600 % hat doch ohnehin keiner mitgenommen. Das ist falsch. Tatsächlich haben aus einem Pool von 100 informierten Investoren auf jeden Fall mehrere Dutzend diese Performance bis jetzt vollständig mitgenommen. Zuvor hatte man sich einfach darauf geeinigt, die Aktie nicht in den Medien zu „zerquatschen“, sondern aus ihr einen Goldesel für Profis zu machen.

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Über den Autor
Alexander von Parseval

Der Augsburger Vermögensverwalter entstammt einer alten französischen Bankiersfamilie, deren Wurzeln bis in die Spätrenaissance zurückreichen.

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