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Crypto-King: Kennen Sie Vitalik Buterin von Ethereum?

Das Konzept von Bitcoin wurde 2008 unter dem Namen Satoshi Nakamoto erstmals beschrieben. Bis heute ist nicht klar, wer hinter dem Namen steckt. Satoshi Nakamoto ist vermutlich keine natürliche Person, sondern ein Pseudonym, hinter dem eine ganze Gruppe von Entwicklern steht.

Anders ist die Situation bei der derzeitigen Nr. 2 unter den Kryptowährungen. Das ist die Ethereum-Blockchain mit der Cryptocoin Ether. Der Schöpfer von Ethereum ist kein Pesudonym, sondern mit Vitalik Buterin eine reale Person.

Der gebürtige Russe – der heute in Singapur lebt – war bereits im zarten Alter von 19 Jahren einer der führenden Köpfe der Bitcoin-Szene. Mittlerweile ist der hochintelligente junge Mann 23 Jahre alt und hat mit Ethereum längst sein eigenes Cryptocoin-Projekt ins Leben gerufen. Nach dem Bitcoin ist Ethereum mit dem Währungskürzel ETH für mich eine der interessantesten Cryptocoins. Ins virtuelle Leben gerufen wurde die Kryptowährung im Jahr 2013.

Die Technologie hinter Ethereum hat das Potential das Geldsystem zu verändern

Die Entsteh

ungsgeschichte von Ethereum ist sehr interessant. Vitalik Buterin kam bereits sehr frühzeitig zu der Überzeugung, dass die Funktionen von digitalen Währungen technisch ausgeweitet werden müssen. Seine Vorschläge stießen jedoch bei den Bitcoin-Entwicklern bzw. in der Bitcoin-Community zur damaligen Zeit auf Ablehnung. Das war der Grundstein der Gründung bzw. der Schaffung von Ethereum. Auf der integrierten Plattform bzw. Blockchain von Ethereum lassen sich ganz grundsätzlich alle Arten von Wert festschreiben und transferieren.

Ethereum bietet seinen Nutzern die Möglichkeit, programmierte, intelligente Verträge, sogenannte Smart Contracts sicher zu schließen. Dadurch ergeben sich neben den wichtigen Geldfunktionen der Digitalwährung Ether zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten. Beispielsweise können Rechtsanwalts- und Notardienstleistungen in der Zukunft erweitert, oder sogar komplett ersetzt werden. Ethereum basiert – wie auch der Bitcoin – auf der Blockchain-Technologie.

Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial für eine branchenübergreifende Revolution!

Hinter einer Blockchain, was mit „Blockketten-Technik“ übersetzt werden kann, steht einfach ausgedrückt ein Register, in dem alle Transaktionen wie in einem elektronischen Kassenbuch verzeichnet werden. Dieses Register wird von einer Vielzahl von Rechnern dezentral verwaltet. Das macht die Technik fälschungssicher. Im übertragenen Sinne zu herkömmlichen Währungen ersetzt die unabhängige Blockchain somit die Bank, oder auch andere Dienstleister. Beispielsweise einen Notar oder Rechtsanwalt.

Grundlegend sind Blockchains nichts anderes als Software-Architekturen, die Prozesse in einer neuartigen Infrastruktur programmieren und automatisiert verarbeiten. Eine hohe Schnelligkeit, große Transparenz und Sicherheit, sowie niedrige Transaktionskosten sind dabei die großen Pluspunkte. Blockchains werden in Zukunft in Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen Einzug halten. Ebenso in staatliche Behörden oder Notenbanken. Beginnen wird dieser Prozess jedoch in der Tat bei den Banken und der Digitalisierung unseres Geldes.

Ich bin davon Überzeugt, dass unser Geldsystem der Zukunft auf der technologischen Basis kryptographischer Währungen und der Blockchain-Technologie basieren wird. Der Bitcoin (BTC) ist dabei heute der uneingeschränkte Marktführer und auch mein Basis-Investment. Der Blick auf weitere Kryptowährungen macht dennoch Sinn, weil es gerade auch in diesem hochinnovativen Segment nicht sicher ist, dass der First Mover sich monopolartig durchsetzt.

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Über den Autor
Markus Miller

Markus Miller (geb.: 1973) ist ein gefragter Experte, wenn es um das komplexe Thema internationale Vermögensstrukturierung und die globale Steuerung von Vermögenswerten geht.

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