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BMW nach Zahlen unter Druck

Im Fokus stehen auch in der laufenden Börsenwoche weiterhin die präsentierten Quartalsbilanzen der Unternehmen. Der Autohersteller BMW hat gestern seine Bilanz vorgelegt und konnte damit nicht unbedingt punkten. Belastet von Kosten für neue Modelle hat der DAX-Konzern im zurückliegenden dritten Quartal trotz stabiler Umsätze weniger verdient.

Der Umsatz erhöhte sich marginal um 0,3% auf 23,424 Mrd. Euro. Das EBIT ging um gut 3% auf 2,30 Mrd. Euro zurück. Im Automobilgeschäft erwirtschaftete BMW einen Umsatz von 21,0 Mrd. Euro – 2,4% weniger als im Vorjahr. Bei Finanzdienstleistungen kletterten die Einnahmen um 4,3% auf 6,7 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Steuern sackte um 6% auf 2,42 Mrd. Euro ab. Analysten hatten mit einem Umsatz von 23,17 Mrd. Euro und einem EBIT von 2,34 Mrd. Euro gerechnet.

BMW blickt dennoch optimistischer auf das Gesamtjahr

Die operative Rendite im Autogeschäft ging auf 8,3 nach 8,5% im Vorjahr zurück. Dennoch blickt der Autobauer beim Gewinn etwas optimistischer auf das Gesamtjahr. Der Gewinn vor Steuern soll nun um 5 bis 10% zulegen. Bisher hatten die Münchener einen leichten Zuwachs, also ein Plus von bis zu 5% angekündigt. Die EBIT-Marge im Autogeschäft soll sich weiterhin auf 8 bis 10% belaufen. Der Umsatz im Kerngeschäft soll indes nun nur noch leicht klettern, nachdem hier zuvor von einem „soliden“ Zuwachs die Rede war. Hier geht es zu den aktuellen Zahlen der BMW-Aktie.

Frische Quartalszahlen kamen heute auch von HeidelbergCement, die übrigens sehr gut ausfielen. Den Baustoffkonzern hat man vielleicht nicht immer so im Blick, es könnte sich jedoch lohnen, hier mal genauer hinzuschauen. Ebenso lohnt ein Blick auf die Aktie des Immobilien-Riesen Vonovia, der heute ebenfalls Zahlen vorgelegt hat. Neben diesen Aktien gehe ich in meinem heutigen Video auch gleich noch näher auf die Deutsche Lufthansa ein – eine Aktie, die in diesem Jahr außerordentlich gut gelaufen ist. Also schauen Sie auf jeden Fall mal in mein aktuelles Video rein!

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Über den Autor
Mick Knauff

Mick Knauff ist seit mehr als 20 Jahren an der Börse aktiv. Seit mehr als 15 Jahren begleitet er das tägliche Börsengeschehen journalistisch und war am Aufbau mehrerer Börsen-Nachrichtenredaktionen beteiligt.

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