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Wirecard Aktie : Wirecard-Skandal erhält politische Dimension

Der Skandal um die Pleite des Finanzdienstleisters Wirecard gewinnt zunehmend eine politische Dimension. Im Fokus der Kritik stehen dabei einerseits das Bundeskanzleramt und andererseits das Bundesfinanzministerium.

So soll Bundeskanzlerin Angela Merkel im Herbst vergangenen Jahres im Zuge einer Auslandsreise für einen Markteintritt von Wirecard auf dem chinesischen Markt geworben haben – ein Vorgang, der grundsätzlich nicht ungewöhnlich ist. Gerade Dax-notierte Konzerne oder Industriezweige, die zigtausende Arbeitsplätze sichern, werden in der Regel auch auf internationaler Bühne politisch unterstützt.

Kanzleramt und Finanzministerium unter Druck

Vorausgegangen war der Dienstreise ein Gespräch mit Karl-Theodor zu Guttenberg. Der ehemalige Verteidigungsminister, der wegen nachweislicher Unregelmäßigkeiten in seiner Doktorarbeit zurückgetreten war, war im Herbst 2019 als Berater für Wirecard tätig. Verließ man sich also im Kanzleramt allzu sehr auf gute alte Bekanntschaften oder den exzellenten Ruf, den Dax-Unternehmen üblicherweise genießen? Hat man sich zu wenig mit den tatsächlichen Geschäftsgebaren von Wirecard auseinandergesetzt?

 

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Über den Autor
Felix-Reinecke
Felix Reinecke

Nach mehreren Stationen bei renommierten deutschen Tageszeitungen berichtet er seit 2016 regelmäßig für den Investor Verlag über die wichtigsten Ereignisse in der Wirtschaftsbranche - egal ob Mittelstandsunternehmen von der schwäbischen Alb oder IT-Konzern aus dem Silicon Valley.

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