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Aktien: Sorgen diese sechs „Super-Aktien“ für den nächsten Dotcom-Crash?

Während der letzten 30 Monate hat sich die Kursrallye der US-Aktienmärkte immer mehr auf eine Handvoll weniger Aktien reduziert. Allen voran natürlich Facebook, Amazon, Apple, Netflix, Google und Microsoft.

Eine brandgefährliche Situation, die erschreckende Parallelen zur Tech-Blase um die Jahrtausendwende aufweist. Hier droht eine massive Korrektur, die den gesamten Aktienmarkt ins Chaos stürzen könnte.

Ein halbes Dutzend Aktien macht rund 40% der Kursrallye aus

Da sich der Markt auf eine Handvoll weniger Gewinner konzentriert, sind die Kurs-Gewinn-Verhältnisse dieser Werte ebenfalls in die Höhe geschossen. Im Fall der FAANG + M Aktien (Facebook, Amazon, Apple, Netflix, Google und Microsoft) ist das besonders extrem.

Das KGV dieser Gruppe stieg im Durchschnitt um 50% an. Selbst beim aktuellen Markt-KGV von etwa 25 liegen die langfristigen Aussichten so schlecht, dass kein rationaler Anleger in diese Werte investieren sollte.

Was für ein spekulativer Wahn hier ausgebrochen ist, sehen Sie, wenn Sie die FAANG + M Aktien mit den restlichen 494 Werten des S&P 500 vergleichen.

Diese sechs „Super-Aktien“ schossen während der letzten 30 Monate durchschnittlich um 82% in die Höhe – die restlichen 494 Aktien des Index stiegen dagegen nur um 13%

Die Situation zeigt erschreckende Parallelen zur Tech-Blase um die Jahrtausendwende

Solch eine extreme Konzentration auf eine Handvoll Aktien gab es schon einmal um die Jahrtausendwende. Damals waren es Microsoft, Dell, Cisco und Intel, deren Marktkapitalisierung während des Dotcom-Wahns um 94% in die Höhe schoss.

Zum Höhepunkt im März 2000, hatte Microsoft ein KGV von 60, Intel 50 und Cisco lag sogar bei 200. Ganz ähnlich sieht es heute aus: Facebook hat ein KGV von 40, Amazon von 190 und Netflix sogar 217. Die Lage ist also noch dramatischer als zum Höhepunkt der Tech-Blase!

Der spektakuläre Tech-Crash um die Jahrtausendwende trat NICHT wegen mangelnder Verkaufszahlen oder Profite ein!

Die großen vier Tech-Aktien dieser Ära waren allesamt etablierte, Large-Cap Unternehmen die ein konstantes Wachstum zeigten. Das schützte Sie aber nicht vor dem Tech-Blutbad.

Ein Jahr nach dem Höhepunkt der Tech-Blase war der NASDAQ 100 um 70% eingebrochen. Zum Tiefpunkt im September 2002 ging der Index sogar um 82% in die Knie. Genau das kann auch den etablierten FAANG + M Aktien wieder passieren!

Auf keinen Fall sollten Sie jetzt noch in Aktien long sein!

Wenn es zu der längst überfälligen Korrektur am Aktienmarkt kommt… wenn die Anleger in Panik ausbrechen und ihre Aktien abstoßen… dann könnte der Dotcom Crash Ihnen dagegen wie ein warmer Sommerregen vorkommen.

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