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Tesla Motors: General Motors: Aktien-Rückkauf treibt ab jetzt die Kurse!

Donald Trump gibt nach seiner Wahl eine Position nach der anderen auf. In seiner ersten Pressekonferenz nach der Wahl rügte er die Pharma-Branche ob der hohen Preise. Das gleiche tat auch Clinton, während sich Trump vor der Wahl auffällig zurückhielt in Sachen Medikamenten-Preise. Das war auch einer der Gründe, weshalb Pharma-Aktien nach seiner Wahl erst einmal stiegen.

Die Auto-Industrie hingegen sparte er in seiner ersten Pressekonferenz noch aus, obwohl da in Sachen Abgas-Skandal, Verlagerung von Produktionsstätten ins Ausland und Elektromobilität sicher auch einiges zu sagen gewesen wäre.

Doch es gibt noch ein Ereignis, das von Analysten und Aktionären der Autobranche genau beobachtet wird. In Detroit findet die North American International Auto Show statt, die erste wichtige Automesse des Jahres.

Detroit ist General Motors Town – schauen wir uns also einmal an, wie es bei General Motors (GM) läuft. Steigende Ölpreise und Zinsen in den USA weckten Befürchtungen, beim Spritschlucker-Hersteller könnte es 2016 nicht so gut laufen. Doch weit gefehlt. Es lief sehr gut bei GM.

Interessant an GM ist die aktuelle Führung. An der Spitze des Konzerns steht kein eingekaufter Manager, sondern Mary Barra. Seit ihrem 20. Lebensjahr arbeitet sie bei General Motors. Schon ihr Vater arbeitete für die inzwischen aufgegebene GM-Marke Pontiac.

Barra kennt also den Konzern wie kaum eine zweite. Sie kennt die Industrie und sie kennt vor allem auch die Faktoren, die zur spektakulären Insolvenz von GM im Jahr 2009 führten, als in der Krise die nicht mehr zeitgemäßen Spritschlucker wie Blei auf den Höfen der Händler standen.

Der erste Tesla-Killer kommt von General Motors

Vielleicht ist auch diese Erfahrung mit daran „schuld“, dass General Motors in diesen Tagen die ersten echten Tesla-Killer auslieferte. Mit dem Chevrolet Bolt liefert General Motors ein 42.000 US-Dollar Auto mit 500km Reichweite aus – bei Tesla zahlen Sie für diese Reichweite doppelt so viel.

Das von Barra damit gesetzte Zeichen ist klar: GM verdient nach wie vor das Geld mit dicken Spritschluckern, Pickups und SUV. Aber man ist auch bereit, das Geld in die Zukunft zu investieren und kann schon heute attraktive, konkurrenzfähige Elektroautos liefern, die von Tesla erst 2018 und von der deutschen Konkurrenz erst nach dem Jahr 2020 kommen sollen.

Noch einmal soll GM nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden. Und damit niemand glaubt, GM verzettele sich in Prestigeprojekten und verschwende Geld, wurden nun Kostensenkungen um 1 Milliarde Dollar pro Jahr angekündigt.

Angesichts des gut laufenden Geschäfts werden auch die Aktionäre umsorgt. 5 Milliarden US-Dollar will GM in den Rückkauf eigener Aktien stecken. Die Nachfrage nach Aktien wird also steigen, das treibt die Preise. Zudem verteilen sich künftige Dividendenzahlungen auf weniger Aktien. Für jeden Aktionär bleibt also mehr von der Dividende übrig.

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Über den Autor
Mick Knauff

Mick Knauff ist seit mehr als 20 Jahren an der Börse aktiv. Seit mehr als 15 Jahren begleitet er das tägliche Börsengeschehen journalistisch und war am Aufbau mehrerer Börsen-Nachrichtenredaktionen beteiligt.

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