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Wacker Chemie AG

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  • ISIN: DE000WCH8881
  • WKN: WCH888
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Die Wacker Chemie Aktie in der Langzeitbetrachtung

Die Wacker Chemie AG hatte ihr Börsendebüt am 10. April 2006 und ist im MDAX notiert. 30,55 Prozent der Aktien sind im Streubesitz. Die Dr. Alexander Wacker Familiengesellschaft hält 55,64 Prozent der Aktien.

Weiterer größerer Aktionär ist die Blue Elephant Holding GmbH mit 10,86 Prozent. Mit einer Eigenkapitalquote von 41,74 Prozent ist das Unternehmen finanziell solide aufgestellt.

Seit dem Börsengang markierte der Aktienkurs der Wacker Chemie AG Ende Dezember 2007 sein Allzeithoch bei 197,70 Euro und erreichte im Zuge der Finanzkrise sein Allzeittief bei 46,60 Euro.

Nach einem weiteren Hoch bei 170,20 Euro Ende April 2011 ging es infolge des verschärften Wettbewerbs in der Solarindustrie wieder bergab – im Juli 2012 bis auf 49,83 Euro.

Seitdem befindet sich die Wacker Chemie Aktie im Bereich von 50 bis 55 Euro in einer Bodenbildungsphase.

 

 

 

Wacker Chemie AG: Ein internationales Chemieunternehmen aus Bayern

Die Wacker Chemie AG beliefert mit Unterstützung von etwa 17.168 Mitarbeitern Kunden aus unterschiedlichen Branchen, u. a. aus der Bau-, Konsumgüter-, Solar- und Halbleiterindustrie sowie aus der Gesundheitsbranche und Biotechnologie. Die Wacker Chemie AG ist in fünf Geschäftsbereichen tätig.

Im Geschäftsbereich Siltronic stellt die Wacker Chemie AG Wafer aus Reinstsilicium her. Wafer sind hauchdünne Scheiben aus ein- oder polykristallinen Halbleiter-Rohlingen, die als Grundplatte für Chips dienen. Sie werden in der Mikroelektronik und Fotovoltaik eingesetzt.

Der Geschäftsbereich Wacker Polymere enthält polymere Bindemittel und Additive für Bau- und Klebstoffe sowie Farben- und Textilanwendungen.

Im Geschäftsbereich Wacker Polysilicon produziert die Wacker Chemie AG seit 1959 ultrareines Polysilicium im Industriemaßstab für die Solartechnologie und Halbleiterelektronik.

Im Bereich Wacker Silicones finden sich Siliconprodukte, die sich in der Elektronik, Chemieindustrie, Kosmetik, in Textilien und in der Papierherstellung einsetzen lassen.

In der Life Science-Sparte Wacker Biosolutions liefert die Wacker-Chemie AG Produkte für die Nahrungsmittel-, Pharma- und Agroindustrie.

Die Wacker Chemie AG erzielt 80 Prozent ihres Umsatzes mit silicium- und siliconbasierten Produkten.

 

Standorte der Wacker Chemie AG

Die Wacker Chemie AG mit Hauptsitz in München ist in Deutschland in Nünchritz, Jena und Eichenau aktiv. In Europa agiert die Wacker Chemie AG in Großbritannien, Frankreich, Italien, Niederlande, Schweden, Spanien, Tschechische Republik, Polen, Ungarn, Russland und Norwegen.

Außerhalb Europas findet man die Wacker Chemie AG in den USA, Mexiko, Brasilien, Japan, Korea, Singapur, China, Indien, Dubai und Australien.

Produktionsstandorte der Wacker Chemie AG befinden sich in Burghausen, Köln, den USA, China, Korea, Japan, Indien, Brasilien, Norwegen und Tschechien. Im oberbayerischen Burghausen an der Salzach liegt das größte und wichtigste Werk der Wacker Chemie AG.

 

Geschichte der Wacker Chemie AG

Der Pionier Dr. Alexander Wacker, der in der Stromerzeugung tätig war, gründete 1903 in Nürnberg das Forschungsunternehmen Consortium für elektrochemische Industrie GmbH, aus der 1914 die Wacker Chemie hervorging.

1935 wurde das Suspensionsverfahren zur Produktion von Polyvinylchlorid patentiert. 1947 begann man, auf dem Silicongebiet zu arbeiten sowie 1953 Reinstsilicium herzustellen.Von 1965 bis 1987 gründete die Wacker Chemie AG Tochtergesellschaften in den USA und in Asien.

2005 stieg Wacker Chemie AG in das Biotechnologiegeschäft ein. 2006 ging die Wacker Chemie AG an die Börse.

 

Die Wacker Chemie leidet unter dem starken Konkurrenzdruck

Gesunkene Preise im Halbleitergeschäft, Überkapazitäten und Konsolidierung in der Solarbranche verringerten den Umsatz und Gewinn. So sank im zweiten Quartal 2012 der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresvergleich um rund 8 Prozent von 1,33 Milliarden Euro auf 1,22 Milliarden Euro.

Die Wacker Chemie AG erzielte weniger Gewinn. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sank von 324, 8 Millionen Euro auf 240,5 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge fiel von 24,5 Prozent auf 19,7 Prozent.

Für 2012 erwartet die Wacker Chemie AG einen niedrigeren Umsatz von etwa 4,9 Milliarden Euro anstatt der zuvor angepeilten5 Milliarden Euro.

 

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