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Schaeffler Aktie : Schaeffler Aktie: Hier gibt es längerfristiges Potenzial für Sie!

424 Millionen Euro im Minus. Sie werden sich erinnern: Der deutsche Autozulieferer Schaeffler war wegen der Corona-Krise im letzten Jahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Dabei war das Unternehmen vor der Pandemie durchaus profitabel. Kein Wunder also, dass man sich im Zuge der allmählichen Konjunkturerholung nun wieder recht schnell fangen konnte.

Auch deshalb: Schaeffler ist ein hochinnovativer Konzern. Mit seinen weltweit 20 Entwicklungsstandorten hält der Konzern derzeit 26.500 Patente und Patentanmeldungen. Kaum eine Firma in Deutschland kann diese Zahl toppen. Schaeffler stellt für die Autobranche mit seinen Marken „INA“, „FAG“ und „LuK“ beispielsweise Kupplungssysteme, Getriebeteile, Nockenwellenversteller und Lager-Komponenten her.

Schaeffler: Innovationen für Zukunftstechnologien

Darüber hinaus, und hier zeigt sich die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, engagiert sich Schaeffler auch im Bereich der Elektromobilität. Der Konzern hatte in den letzten Jahren diverse Übernahmen forciert, um seine Kompetenzen in Sachen E-Mobilität auszubauen.

Zum Beispiel vertreibt Schaeffler Wicklungstechnologie für Elektromotoren und entsprechende Achsgetriebe. Diese sollen für die optimale Übersetzung und Kraftübertragung vom E-Motor an die Räder sorgen. Zum Einsatz kommen die Komponenten etwa im Audi e-tron. Zudem forciert Schaeffler derzeit auch die Serienproduktion ganzer E-Motoren.

Doch die Elektromobilität ist nur ein Zukunftsfeld der Herzogenauracher. Schaeffler stellt unter anderem auch reibungsoptimierte Lager für Windkraftanlagen her, die deren Energieeffizienz verbessern sollen.

Starke Halbjahreszahlen

Sie merken: Schaeffler ist ein Konzern mit Potenzial. Das zeigt sich inzwischen auch bilanziell. Im ersten Halbjahr 2021 steigerte man den Umsatz unerwartet kräftig um 27,4 Prozent auf 7,0 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) lag bei 722 Millionen Euro, die die entsprechende Marge vor Sondereffekten bei 10,3 Prozent. Zum Vergleich: Im schwachen Corona-Vorjahreszeitraum hatte man nur ein EBIT von 54 Millionen Euro und eine Marge 1,0 Prozent erzielt.

Interessant für Sie als Anleger: Das Auftragsvolumen stieg in den ersten sechs Monaten auf 5,4 Milliarden Euro. Allein 2,1 Milliarden entfielen auf den Unternehmensbereich Elektromobilität.

Damit erreichte Schaeffler bereits im ersten Halbjahr das Ziel für das Gesamtjahr 2021. Für die kommenden Jahre rechnet man mit einem Auftragseingang von 2 bis 3 Milliarden rund um die E-Mobilität. Schaeffler kann sich also in diesem Zukunftsfeld etablieren, was für uns Anleger enormes Potenzial bedeutet.

Prognose erhöht

Schaeffler ist deshalb inzwischen auch optimistischer gestimmt. Für das Gesamtjahr rechnet man nun mit einem Umsatzanstieg von mehr als 11 Prozent. Zuvor hatte man rund 10 Prozent erwartet. Dabei soll auch mehr operativer Gewinn herausspringen. Die um Sondereffekte bereinigte EBIT-Marge werde voraussichtlich bei 8 bis 9,5 Prozent liegen – statt nur bei 7 bis 9 Prozent, heißt es.

Nichtsdestotrotz soll das zweite Halbjahr nicht ganz so stark ausfallen wie das erste. Der Grund: In den ersten sechs Monaten habe es erhebliche Nachholeffekte gegeben, die nun allmählich nachließen, so Konzernboss Klaus Rosenfeld.

Zuversichtlich zeigte sich der Manager in Sachen Industriegeschäft. Hier werde sich der Boom rund um Wasserstoff und Windkraft als Treiber erweisen. In Sachen Verbrennerautos will man übrigens nur noch sehr fokussiert investieren.

Längerfristiges Potenzial für Sie

Mein Fazit für Sie: Schaeffler ist nach den schweren Einbußen infolge der Corona-Krise endlich wieder in der Spur. Das war natürlich zu erwarten. Viel wichtiger aber ist die Innovationskraft des Konzerns, die für wichtige Zukunftstechnologien ausschlaggebend ist. Hier dürfte Schaeffler in den kommenden Jahren dank seiner Reputation zu einem noch wichtigeren Akteur werden. Längerfristiges Potenzial ist also vorhanden.

Aktienchart

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Über den Autor
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Marco Schnepf

Börse aus Leidenschaft: Marco Schnepf analysiert seit Jahren das tägliche Geschehen an den Kapitalmärkten.

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