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Die Douglas Aktie in der Langzeitbetrachtung

Mit 25,81 Prozent ist die Dr. August Oetker Finanzierungs- und Beteiligungs-GmbH größter Aktionär. 12,73 Prozent der Douglas-Holding-Aktien liegen in den Händen von Dr. Jörn Kreke und Dr. Henning Kreke; 31,59 Prozent der Aktien sind breit gestreut. Mit einer Eigenkapitalquote 48,32 Prozent ist die Douglas Holding finanziell gut aufgestellt.

Nach Ihrem Allzeithoch bei 55,50 Euro, das die Douglas-Aktie am Ende November 1998 markierte, sackte sie im Zuge der Dotcom-Krise und des letzten Irak-Kriegs im Frühjahr 2003 auf ihr Allzeittief bei 12,83 Euro. Danach konnte sich die Douglas-Aktie bis Mitte 2007 auf ein Zwischenhoch bei 50,53 Euro erholen.

Die Finanzkrise ging auch an der Douglas Holding AG nicht spurlos vorbei. Seit ihrem letzten Hoch ist der Aktienkurs dabei, eine W-Formation zu beenden. Die mögliche Übernahme von Douglas durch den US-Investor Advent ist in der Pipeline, sodass ein Ausbruch des Kurses nach oben möglich ist (Zum MDAX).

 

 

 

Douglas Holding AG: Einkaufswelt, die alle Sinne der Kunden anspricht

Die Douglas Holding AG gehört zu den führenden Handelsunternehmen Europas für angesagte Lifestyleprodukte, die den kleinen Luxus bieten.

Europaweit betreibt die Douglas Holding AG mehr als 2.000 Fachgeschäfte. Zu der Douglas Holding AG gehören fünf Geschäftsbereiche – Douglas, Thalia, Christ, AppelrathCüpper und Hussel. Sie werden dezentral als eigene Profitcenter geführt.

Im Segment Douglas gibt es für die Schönheit der Kunden Kosmetika, Parfüms und Modeschmuck. Die AG betreibt 1.168 Parfümeriegeschäfte, davon 722 im Ausland (Niederlande, Frankreich, Österreich, Türkei, Spanien, Portugal und Kroatien) und 446 in Deutschland.

Im Geschäftsbereich Thalia verkaufen ein Online-Shop und 295 Buchhandlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Bücher und eBooks aller Art sowie attraktive Zusatzsortimente.

Im Geschäftsfeld Christ können die Kunden online und in 207 Juweliergeschäften Uhren und Schmuck im mittleren bis gehobenen Preissegment kaufen. So ist Christ Deutschlands einziger Schmuckhändler, der flächendeckend mit einem modernen Filialnetz aktiv ist.

Im Geschäftsbereich AppelrathCüpper bieten 13 Appelrath Cüpper-Modehäuser sowie ein Online-Shop qualitativ hochwertige und tragbare Damenmode zu bezahlbaren Preisen. Das Segment Hussel bietet in 245 Confiserien raffinierte Süßwaren, die bei ihren Kunden die Lust auf sinnlichen Confiserie-Genuss wecken.

 

Ohne einen Schotten gäbe es die Douglas Holding AG nicht

1821 eröffnete der Schotte J.S. Douglas in Hamburg seine Parfümerie– und Seidenfabrik. Etwa 40 Jahre später gab es die erste Christ-Filiale. 1910 öffnete die erste Douglas-Parfümerie in Hamburg ihre Pforten.

1949 wurde die Hussel Süßwarenfilialbetrieb GmbH gegründet. 13 Jahre später wurde aus ihr eine Aktiengesellschaft. Ende der 1960er Jahre fiel der Startschuss zur heutigen Douglas Holding AG.

Hussel erwarb die Parfümerie Douglas, die inzwischen sechs Hamburger Douglas-Filialen besaß. Sie wurde zur wichtigsten Säule des Unternehmens. 10 Jahre später stieg das Unternehmen in das Schmuckgeschäft ein und baute es 1959 mit der Übernahme von Christ aus.

1979 expandierte man in das Buchgeschäft. Mitte der 1980er Jahre kamen die Modehäuser von AppelrathCüpper hinzu. 1989 firmierte das Unternehmen in Douglas Holding AG um. Von 1995 bis 2005 übernahm die Douglas Holding nacheinander die elf Filialen des Herrenmodehauses Pohland und verkaufte sie 2007 an die Industrieholding Aurelius AG.

Trotz tiefroter Zahlen in den ersten neun Monaten 2012 Jahresprognose bestätigt

Aufgrund eines starken Deutschlandgeschäfts in den Douglas-Parfümerien und den Christ-Juweliergeschäften verzeichnete der Umsatz von 2,7 Milliarden Euro ein Plus von 1,8 Prozent.

Die hohen Sanierungskosten für Thalia sowie die schwächere Entwicklung bei AppelrathCüpper bescherten einen Verlust von 73 Millionen Euro – nach einem Gewinn von 82 Millionen Euro im Vorjahr.

Ohne Thalia-Sanierung sank der Vorsteuergewinn gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent auf 204 Millionen Euro. Trotz hoher Verluste bestätigte die Douglas Holding den prognostizierten Jahresumsatz von etwas mehr als 3,4 Milliarden Euro. Wegen der Thalia-Sanierung peilt Douglas ein EBITDA von 200 Millionen Euro an.

 

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