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Aktien: Hannover Messe 2017: Industrie 4.0 gehört in jedes gut strukturierte Portfolio

Gestern startete die 70. Hannover Messe. Angela Merkel hat die Leistungsschau, welche als das „Schaufenster der globalen Industrie und IT“ gilt, feierlich eröffnet.

Mehr als 6.500 Aussteller aus gut 70 Ländern präsentieren noch bis Freitag den mehr als 200.000 erwarteten Besuchern die neuesten Trends in Sachen Industrie 4.0. Erstmals liegt China auf dem zweiten Platz hinter Deutschland – sowohl bei Ausstellerzahlen als auch bei Ausstellungsfläche.

Im Sog des vergangenen Jahres, als die USA als Partnerland auf der Messe vertreten war, sind in 2017 auch 150 amerikanische Aussteller vertreten.

„Virtual Reality“ und maschinelles Lernen als zentrale Themen

Zentrales Thema der diesjährigen Messe ist erneut die vernetzte und digitale Industrie – Industrie 4.0 genannt. Industrie 4.0 ist einer der größten Wachstums- und Produktivitätstreiber für die kommenden Jahre.

In der industriellen Fertigung rücken Mensch und Maschine künftig immer weiter zusammen.

Während der Mensch stärker für Steuerung und Programmierung zuständig sein wird, sollen hochtechnologische Assistenzsysteme – also Roboter – anstrengende oder eintönige Arbeiten erledigen.

Die Technik soll den Menschen also unterstützen, nicht ablösen wie es apokalyptische Horrorszenarien gerne darstellen wollen.

Als Beispiel möchten wir „Virtual Reality“-Brillen nennen, durch welche es selbst weit entfernten Experten gelingt, in einer Fabrik Hand anzulegen, oder sogenannte Exoskelette, die etwa beim Tragen von schweren Lasten helfen.

Ebenfalls ein wichtiges Thema ist das maschinelle Lernen. Bei der digitalisierten Produktion fallen große Mengen an Daten an.

Künftig sollen diese Daten zentral ausgewertet und dann an die Maschinen zurückgespielt werden – die sich so selbst optimieren können. Dadurch sollen Verzögerungen oder Stillstand in der Produktion reduziert bzw. vermieden werden.

Hier trifft sich das Who is Who der Industrie 4.0

Die Messe ist natürlich ein Tummelplatz der Global Player.

Microsoft beispielsweise zeigt gemeinsam mit Kunden und Partnern, wie Unternehmen die gesamte Produktionskette effizienter machen, digitale Fabriken aufbauen und mit Hilfe von Robotik, dem IoT und künstlicher Intelligenz (KI) zukunftsfähige Geschäftsmodelle entwickeln können.

„Digital Twins” aus realen Geräten und ihren virtuellen Zwillingen ermöglichen ganz neue Wege, um komplexe Probleme zu visualisieren und zu lösen.

Auf dem Microsoft-Stand stellen unter anderem Volkswagen, Siemens, Daimler, Thyssenkrupp und Bosch Rexroth vor, wie sie mit intelligenten Technologien Innovationen in der Produktentwicklung vorantreiben.

Siemens geht in Sachen Industrie-Revolution in die Vollen

Siemens geht darüber hinaus auch an seinem eigenen Messestand in die Vollen. „Entdecke den Wert des digitalen Unternehmens“ heißt das Motto.

Industriesoftware rund um die Energieverteilung und Industrieautomatisierung soll Interessenten anlocken. Dabei spielt die Cloud-Plattform MindSphere eine zentrale Rolle.

Auf dem Messestand wird der Konzern sogar ein Großmodell einer pharmazeutischen Produktionsanlage samt digitalem Zwilling zeigen. Daneben werden softwaregestützte Lösungen für Anwenderbranchen wie den 3D-Druck präsentiert.

Auch Schneider Electric ist auf der Messe mit einem Stand vertreten. Das französische Unternehmen ist ein Vorreiter des Industrial Internet of Things.

Auf der Hannover Messe stellt Schneider sein EcoStruxure™ vor, eine IoT-bereite, offene und interoperable Systemarchitektur und Plattform für Anlagen und Maschinen.

Globaler Trend zur Robotik beschleunigt sich rasant

Fakt ist: Der globale Trend hin zur Robotik und Automatisierung beschleunigt sich. In einer aktuellen Studie geht die Unternehmens- und Strategieberatung McKinsey davon aus, dass in 60% aller Berufe rund 30% der Arbeit automatisierbar ist.

Die Gründe aus Unternehmersicht liegen auf der Hand: Während Roboter durch den technischen Fortschritt immer günstiger werden, bewegen sich menschliche Arbeitskräfte in die entgegengesetzte Richtung: Sie werden bezüglich ihrer Arbeitsbedingungen immer anspruchsvoller und angesichts steigender Mindestlöhne und Sozialleistungen zunehmend teurer.

Und, last but not least, hat ein Roboter keine gesetzlich begrenzte Höchstanzahl an Arbeitsstunden pro Tag und Woche.

Nicht zuletzt deshalb konnten auch viele Titel aus der Robotik-Branche in jüngster Zeit kräftig zulegen. Und nicht wenige Börsianer behaupten inzwischen, dass für ein gut strukturiertes Portfolio kein Weg an diesem Sektor vorbeiführt.

 


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Kathrin Dörfeld

Kathrin Dörfeld betreut als Redakteurin den neuen Dienst Aktien Daily.

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