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Schneider Elec. Inh. EO 8

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Die Schneider Electric Aktie in der Langzeitbetrachtung

Die Schneider Electric Aktie konnte in den vergangenen zwölf Monaten dennoch 29,31 Prozent gutmachen. Und auch nach den Zahlen der ersten drei Monate sieht das französische Unternehmen sein Jahresziel nicht gefährdet.

Der Gewinn 2012 soll auf jeden Fall erreicht werden. Auch wenn sich die Schneider Electric Aktiengesellschaft einemwirtschaftlich schwierigen Umfeld gegenübersieht, soll der bereinigte Umsatz des Konzerns im niedrigen einstelligen Prozentbereich wachsen.

Die Schneider Electric Aktiengesellschaft sieht sich auf dem chinesischen Markt gut aufgestellt und konnte wachsen. Auch die Präsentation in den Schwellenländern sei gut. Darüber hinaus würden die Wachstumsmärkte dem Unternehmen einiges an Chancen bieten. (Zum Eurostoxx 50)

 

Langfrist-Chart der Schneider Electric Aktie für den Zeitraum vom Mai 2003 bis Mai 2013

 

Die Schneider Electric Aktie: Elektronikunternehmen bekommt europäische Krise zu spüren

Bei der Schneider Electric Aktiengesellschaft handelt es sich um ein Elektronik-Unternehmen, dasin den Segmenten Energie-Management und Automaten aktiv ist.

Der Hauptsitz des Konzerns befindet sich in Paris. Zusätzlich unterhält die Schneider Electric Aktiengesellschaft Standorte in über 100 Ländern der Erde. Laut Angaben des Unternehmens arbeiten etwa 130.000 Menschen für den Konzern.

Die Schneider Electric Aktiengesellschaft bietet seinen Kunden integrierte Lösungen in den Bereichen Energie und Infrastruktur, Maschinen- und Industrieausrüstung, industrielle Prozessabläufe sowie Automatisierung von Gebäuden, Rechenzentren, Datennetzwerken und Wohngebäuden.

 

Die Geschichte der Schneider Electric Aktiengesellschaft

Das Unternehmen blickt auf eine 170 Jahre währende Historie als Lösungsanbieter.

Der Ursprung der Schneider Electric Aktiengesellschaft liegt im Jahr 1836. Damals gründeten die Brüder Schneider die Gießerei Creusot. Bereits zwei Jahre später ging aus dieser Firma die Schneider & Cie. hervor.

1891 stieg das Unternehmen in den damals noch jungen Elektrizitätsmarkt ein. Unter dem Dach der Europäischen Industrie- und Finanzunion weitet die Schneider Electric Aktiengesellschaft 1919 ihre Geschäftsaktivitäten auf den deutschen und osteuropäischen Markt aus. Kurz darauf fusioniert der Konzern mit der renommierten Elektrizitätsgruppe Westinghouse.

Nach 1945 steigt das Unternehmen schrittweise aus dem Rüstungsbereich aus. Der Schwerpunkt verlagert sich zunehmend auf die Segmente Bauwesen und die Sparten Stahl, Eisen und Elektrizität. Im Zuge der Neuorientierung organisiert sich die Schneider Electric Aktiengesellschaft komplett neu.

Ziel des Konzerns ist die stärkere Betonung seiner Vielseitigkeit und die Erschließung neuer Märkte. In den Jahren 1981 bis 1997 fokussiert sich das Unternehmen immer mehr auf die elektrische Industrie, weshalb es zur Abtrennung der nicht-strategischen Aktivitäten kommt.

Die Schneider Electric Aktiengesellschaft erweitert 1999 seine Geschäftsbereiche mit der Übernahme von Lexel um die Sparte Installation Systems & Control. Ab 2000 folgt die Phase der Erschließung neuer Marktsegmente und eine Zeit des organischen Wachstums der Schneider Electric Aktiengesellschaft.

 

Finanzexperten haben mehr erwartet

Im ersten Quartal 2013 litt das Elektronikunternehmen aus Frankreich recht deutlich unter der europäischen Krise.

Der Umsatz der Schneider Electric Aktiengesellschaft betrug 5,21 Milliarden Euro. Werden Währungs- und Übernahmeeffekte außer Acht gelassen, ist das ein Rückgang von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Abgesehen von Großbritannien verschlechterte sich der Umsatz in allen Ländern. Allein der Erlös in Westeuropa rutschte um 7 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro ab. Im nordamerikanischen Raum brach der Wert um 5 Prozent ein.

Die Ursachen dieser Entwicklung sieht die Schneider Electric Aktiengesellschaft in der geringeren Arbeitstaganzahl sowie den vergleichsweise sehr hohen Ergebnissen in 2012.

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