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Essilor Intl.

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Die Essilor International Aktie in der Langzeitbetrachtung

Die Essilor International Aktiengesellschaft zählt zu den 40 größten Unternehmen Frankreichs.

Die Wertpapiere des augenoptischen Konzerns sind an der Pariser Börse als Bestandteil des CAC40 gelistet. Zusätzlich werden die Essilor International Aktien im EuroStoxx 50 gehandelt. Die Gewichtung des Papiers innerhalb des Index liegt bei 1,06 Prozent.

Die Essilor International Aktie konnte sich in den letzten zwölf Monaten um 10,57 Prozent verbessern. Die aktuellen Zahlen dürften dem Wertpapier richtig Auftrieb geben.

 

Langfrist-Chart der Essilor International Aktie für den Zeitraum vom Mai 2003 bis Mai 2013

 

Die Essilor International Aktie: Glänzende Aussichten für laufendes Geschäftsjahr

Die Essilor International Aktiengesellschaft ist ein global agierendes Unternehmen. Der Fokus der Unternehmenstätigkeit liegt auf der Forschung, der Entwicklung sowie der Produktion von augenoptischen Erzeugnissen.

Der Sitz des Konzerns befindet sich im Süden von Paris in Charenton-le-Pont. Darüber hinaus besitzt die Essilor International Aktiengesellschaft zahlreiche Standorte im Ausland, die von den Tochterunternehmen des Konzerns unterhalten werden.

Das weltweit bekannteste Erzeugnis der Essilor International Aktiengesellschaft ist das Gleitsichtglas Varilux. Das Glas gibt es mittlerweile in vielen unterschiedlichen Ausführungen.

Daneben umfasst das Produktportfolio der Essilor International Aktiengesellschaft sogenannte organische und mineralische Silikat-Einstärkengläser. Diese werden von dem Unternehmen unter unterschiedlichen Marken vertrieben. Die Produkte gibt es mit speziellen Veredelungen oder Beschichtungen. Das soll mögliche Reflexionen minimieren und strahlenabsorbierend wirken. Das Material für diese Erzeugnisse stammt aus der hauseigenen Produktion der Essilor International Aktiengesellschaft.

1990 begann der Augenoptik-Konzern mit dem Vertrieb von selbsttönenden Kunststoffgläsern für Brillen – einem Produkt der Transitions Optical Inc.

 

Die Unternehmensgeschichte

Die Essilor International Aktiengesellschaft ging im Jahr 1972 aus einer Fusion der Firmen Essel und Silor hervor. Beide Unternehmen galten damals auf dem französischen Markt als führend auf dem Gebiet augenoptischer Erzeugnisse.

Bereits wenige Jahre nach dem Zusammenschluss spielte die Essilor International Aktiengesellschaft in Frankreich eine marktbeherrschende Rolle. Das veranlasste den Konzern bis Ende der 1970er Jahre zur Gründung mehrerer, ausländischer Tochterunternehmen.

In dieser Zeit wagte die Essilor International Aktiengesellschaft die Gründung neuer Produktionsstätten auf den Philippinen und war fortan auch im asiatischen Raum präsent.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands erwarb die Essilor International Aktiengesellschaft 1991 mit den optischen Werken in Rathenow eines der zur damaligen Zeit bedeutendsten deutschen Augenoptik-Firmen.

Im Jahr 2000 kommt es zu einem Joint Venture mit Nikon. Die Kooperation mit dem Linsenhersteller aus Japan besteht noch heute.

 

Zahlen kennen nur eine Richtung – nach oben

Die Essilor International Aktiengesellschaft kann sich über einen mehr als gelungenen Start ins Geschäftsjahr 2013 freuen. Die hervorragenden Geschäfte in den USA und in den Schwellenländern sorgten für einen kräftigen Anstieg auf der Gewinnseite.

Das letzte Geschäftsjahr schloss das Unternehmen mit einem Überschuss von 584 Millionen Euro ab. Das ist ein Wachstum von nahezu 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das operative Ergebnis der Essilor International Aktiengesellschaft kletterte auf 832 Millionen Euro, was einen Anstieg von über einem Fünftel impliziert. Dieser Trend soll sich nach Konzernangaben fortsetzen.

Für 2013 rechnet die Führung der Essilor International Aktiengesellschaft mit weiter steigenden Umsätzen und wachsender operativen Marge. Angeblich steht eine Dividende von 0,88 Euro pro Essilor International Aktie zur Debatte.

Die glänzende Performance des Unternehmens basiert auf 232 neuen Produkteinführungen, Zukäufe und dem vorteilhaften Wechselkurs dank der Aufwertung des US-Dollars im Vergleich zum Euro. Ein wesentlicher Faktor war ebenso der zweistellige Umsatzanstieg in den Schwellenländern.

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