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ENI

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Chart

Die Eni Aktie in der Langzeitbetrachtung

Trotz des schlechten Jahresstarts hält die Eni Aktiengesellschaft an seinem Ausblick mit Blick auf das Wachstum und die Profitabilität 2013 fest.

Bleibt jedoch zu bemerken, dass das wirtschaftliche Umfeld aktuell weder sicher noch risikolos ist. Allein in den vergangenen zwölf Monaten verlor die Eni Aktie 6,5 Prozentpunkte. Insbesondere der europäische Raum ist davon betroffen.

Das hat auch die Eni Aktiengesellschaft erkannt. Um der momentanen Zahlenentwicklung entgegenzuwirken, beabsichtigt die Eni Aktiengesellschaft sich von Randsegmenten zu trennen, um so das Kerngeschäft weiter auszubauen. (Zum EuroStoxx 50)

 

Langfrist-Chart der Eni Aktie für den Zeitraum vom Mai 2003 bis Mai 2013

 

Die Eni Aktie: Energiekonzern hält an Prognose für 2013 fest

Bei der Eni Aktiengesellschaft handelt es sich um einen integrierten Energiekonzern, der sich auf die Entwicklung, Forschung und die Produktion von Erdöl und Erdgas spezialisiert hat. Darüber hinaus ist das Unternehmen auch auf dem Gebiet des Transportes, der Raffinierung und dem Vertrieb dieser Produkte aktiv.

Die Geschäftstätigkeit der Eni Aktiengesellschaft erstreckt sich auf über 90 Länder. Insgesamt beträgt die Mitarbeiterzahl des Konzerns über 78.000 Menschen.

Die Unternehmensgeschichte beginnt im Jahr 1926 mit der Gründung des Agip-Konzerns. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Eni Aktiengesellschaft zum global führenden Erdöl- und Erdgasproduzenten.
Das Unternehmen unterhält eigene Plattformen zur Förderung sowie Raffinerien zur Weiterverarbeitung von Rohöl und Erdgas. Die Standorte befinden sich neben Italien, Afrika oder Südamerika auch in Europa, Australien und dem Mittleren Osten.

Die Eni Aktiengesellschaft erwirbt zudem Rohöl und Erdgas von anderen Produzenten. Diese sind zur Produktion von Petrochemikalien oder Benzin bestimmt. Sie bilden auch die Grundlage zur Gewinnung von Energie.

Der italienische Konzern ist der Betreiber des Agip-Unternehmens, weshalb die Eni Aktiengesellschaft als einer der größten Tankstellennetzinhaber gilt. Die Anzahl der Agip-Stationen in Deutschland zählt 400 Filialen.

 

Die Geschäftsfelder des Energiekonzerns

Die Geschäftsfelder der Eni Aktiengesellschaft untergliedern sich in drei Hauptsparten.

Das Segment Exploration & Produktion bündelt sämtliche Aktivitäten, die sich auf die Suche und die Erschließung neuer Rohstoffvorkommen beziehen. Zusätzlich liegt der Zuständigkeitsbereich in deren Förderung im Heimatland des Unternehmens Italien, dem westlichen und nördlichen Afrika sowie in der Nordsee, dem Golf von Mexiko, Australien und in allen potenziell interessanten Regionen.

Die zweite Sparte der Eni Aktiengesellschaft ist mit der Steuerung der Aktivitäten auf dem Gebiet des Transportes, der Lieferung, des Vertriebs und dem Verkauf von Erdgas befasst.

Die Business Unit Refining & Marketing konzentriert sich auf die Vermarktung und die Raffination des Erdöls. Das beinhaltet neben der Lagerung und dem Transport der Produkte auch die Betreuung des Agip-Vertriebsnetzes.

 

Enttäuschende Zahlen nach den ersten drei Monaten 2013

Der Start ins neue Geschäftsjahr war für die Eni Aktiengesellschaft nicht erfreulich. Aufgrund des Rückgangs in der Produktion von Erdöl und Erdgas brach der Gewinn des Unternehmens im Vergleich zu 2012um beachtliche 57,3 Prozent ein.

Das Nettoergebnis betrug lediglich 1,54 Milliarden Euro. Der Erlös vor Steuern fiel auf 3,79 Milliarden Euro. Das ist ein Rückgang um 39,2 Prozent. Gleichzeitig kletterte die Nettoverschuldung der Eni Aktiengesellschaft auf 15,99 Milliarden Euro – ein Anstieg um 0,47 Milliarden Euro.

Nach dem Absacken des bereinigten Unternehmensüberschusses um 39 Prozent, erreicht die Eni Aktiengesellschaft einen Wert von 1,43 Milliarden Euro.

Die Performance des ersten Quartals 2013 führt der Energiekonzern auf den Rückgang der Fördermengen. Dieser Umstand wirkte sich laut Angaben des Managements äußerst negativ auf das operative Ergebnis der Eni Aktiengesellschaft aus. Es rutschte auf einen Wert von 3,79 Milliarden Euro ab, was eine Verschlechterung von 36 Prozent bedeutet.

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