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Saint Gobain

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  • ISIN: FR0000125007
  • WKN: 872087
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Chart

Die Compagnie de Saint Gobain Aktie in der Langzeitbetrachtung

Aktuell wird die Compagnie de Saint Gobain Aktie zu einem Preis von 35,69 Euro gehandelt. Damit ist die Aktie sehr nahe an ihrem 52-Wochen-Hoch von 36,50 Euro. Den tiefsten Stand während dieser Periode hatte die Compagnie de Saint Gobain Aktie bei einem Wert von 26,07 Euro.

Insgesamt befinden sich 552,84 Millionen Compagnie de Saint Gobain Aktien im Umlauf, was einer Marktkapitalisierung von 19,44 Milliarden Euro entspricht.

Mit 67,9 Prozent befindet sich der größte Teil der Compagnie de Saint Gobain Aktie in Streubesitz. (Zum Eurostoxx 50)

 

Langfrist-Chart der Compagnie de St. Gobain Aktie für den Zeitraum vom Mai 2003 bis Mai 2013

 

Anteilspapier eines der ältesten Unternehmen

Mit dem Erwerb einer Compagnie de Saint Gobain Aktie ist man Anteilseigner eines der ältesten Unternehmen der Welt.

Die Grüdung des Mischkonzerns, der international in 64 Ländern tätig ist, geht auf das 17. Jahrhundert zurück.

Zu seinem Portfolio gehören neben diversen Baustoffen wie Gips, Rohrleitungen oder Isolationsstoffe auch Industriekeramik und Glas. Die Kunden von Saint Gobain sind genauso vielfältig wie ihre Produktpalette. So werden hier Großkunden und Spezialisten genauso bedient wie Endverbraucher.

Die Absatzmärkte befinden sich nicht nur im Bauwesen, sondern auch in der Automobil- und Haushaltsbranche. In einigen Bereichen des umfassenden Warenangebotes ist der Konzern darüber hinaus sowohl auf dem europäischen als auch auf dem Weltmarkt führend.

Insgesamt sind etwa 1200 Einzelgesellschaften unter dem Dach des Mutterkonzerns zusammengefasst.

Während der Hauptsitz in Courbevoie, Frankreich liegt, leitet Aachen den deutsche Zweig des Unternehmens.

 

Die Historie der Compagnie de Saint Gobain

Geht man in die Anfänge der Firmengeschichte zurück, so ist die Geburtsstunde des Unternehmens Saint Gobain Ludwig XIV. zu verdanken, der seinen Finanzminister beauftragte eine königliche Spiegelglasmanufaktur zu gründen.

1688 erhält der Betrieb sogar das Monopol auf die Herstellung von Flachglas – das allerdings mit dem Tod des Königs endete – und 1692 wird die Produktion von Paris nach Saint Gobain verlegt.

In den folgenden Jahrhunderten expandierte der Multikonzern zunächst in Europa und eröffnete die erste Niederlassung in den USA im Jahr 1831.

Inmitten dieses schnellen Wachstums spielte Deutschland immer eine wichtige Rolle. Die Fabriken in Stolberg und Waldhof erwirtschafteten beispielsweise im Jahr 1872 rund 40 Prozent des Gesamtumsatzes.

Während man bis in die 1970er Jahre alleinig an der Glasproduktion festgehalten hatte, wandelte sich die Firmenpolitik ab diesem Zeitpunkt.

Mit Investitionen in der Eisenindustrie und anderen Branchenzweigen wurde der Grundstein für den heutigen Mischkonzern gelegt.

Zu den jüngsten Errungenschaften gehören neben Raab-Karcher (2000) auch die Übernahme der BPB (2005), die bis dato Weltmarktführer für Gipskartons war.

In den letzten Jahren machte Saint Gobain jedoch auch wegen Verstöße gegen das Kartellrecht sowie Preisabsprachen Schlagzeilen.

So musste das Unternehmen im Jahr 2007 134 Millionen und 2008 weitere 900 Millionen Euro Strafe an die Europäische Union zahlen.

 

Das Unternehmen in Zahlen

Im Jahr 2012 erwirtschaftete der Konzern mit 194.447 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von rund 43.2 Milliarden Euro. Das macht einen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr (42,1 Milliarden) von 2,57 Prozent.

Beim Ergebnis nach Steuern sehen die Zahlen allerdings nicht mehr ganz so positiv aus.

Hier gab es im genannten Zeitraum einen Rückgang von 42,01 Prozent auf eine Summe von 784 Millionen Euro (2011: 1,35 Milliarden).

Gleichzeitig stiegen die Verbindlichkeiten um knapp sechs Prozent auf 29,67 Milliarden Euro an.

Dieser Summe steht ein Eigenkapital in Höhe von 17,43 Milliarden Euro gegenüber. 2011 waren es noch 28,01 Milliarden.

Die Dividende pro Compagnie de Saint Gobain Aktie blieb konstant bei 1,24 Euro pro Anteilspapier.

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