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Banco Bilbao Vizcaya

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  • ISIN: ES0113211835
  • WKN: 875773
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Chart

Die BBVA Aktie in der Langzeitbetrachtung

In den vergangenen zwölf Monaten konnte die BBVA Aktie um 11,75 Prozentpunkte zulegen. Der Höchstwert lag bei 7,79 und der niedrigste Wert bei 5,76.

Obwohl der spanische Markt weiterhin eine Herausforderung für Banken ist, trotzdem dürfte die BBVA Aktie für Anleger interessant bleiben. (Zum Eurostoxx 50)

 

Langfrist-Chart der BBVA Aktie für den Zeitraum vom Juli 2003 bis August 2013

 

Das Unternehmen BBVA lässt Marktführer Santander hinter sich

Bei der Banco Bilbao Vizcaya Argentaria kurz BBVA handelt es sich um einen global agierenden Finanzdienstleister.

Die Bankengruppe bietet Privat- und Geschäftskunden ein vielschichtiges Portfolio an Nichtfinanz- und Finanzservices.

Das spanische Geldinstitut gilt nach der Grupo Santander als zweitgrößte Großbank in Spanien. Darüber hinaus übernimmt die BBVA auch auf dem mexikanischen und dem südamerikanischen Markt eine führende Position.

In den Vereinigten Staaten von Amerika zählt die spanische Bank zu den Top 25 Finanzinstituten. Gleichzeitig ist die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria einer der internationalen Geldunternehmen, die auch auf dem chinesischen Markt präsent sind.

Etwa 112.000 Angestellte arbeiten für die BBVA in über 30 Ländern der Erde. Der Kundenkreis umfasst mehr als 47 Millionen Menschen. Die Anzahl der Aktionäre beläuft sich auf 890.000.

Die BBVA wurde vom Financial Stability Board neben weiteren 28 Großbanken als ein systemisch bedeutendes Geldinstitut eingestuft. Daher unterliegen die Aktivitäten der Bank einer strengeren Kontrolle durch die Behörde. Zudem muss die BBVA höhere Anforderungen bezüglich der Ausstattung mit Eigenkapital erfüllen.

 

Die Firmengeschichte der BBVA

Das erste Geldhaus unter der Bezeichnung Banco de Bilbao öffnet im Jahr 1857 seine Pforten. Die Gründung konnte dank der Hilfe der sogenannten Junta de Comercio de Bilbao realisiert werden.

Am Anfang der Unternehmensgeschichte agierte die BBVA als Privatnotenbank. Bis 1874 bestand das Kerngeschäft in der Ausgabe von Banknoten. Im Jahr 1988 kam es zum Zusammenschluss mit der Banco de Vizcaya. Das neue Unternehmen trat unter der Bezeichnung Banco Bilbao Vizcaya am Markt auf.

1991 ging die Argentaria aus der Fusion staatlicher Geldinstitute hervor, die in den Jahren 1993 bis 1998 privatisiert worden waren.

 

BBVA verdoppelt Gewinn

Das zweitgrößte spanische Geldinstitut BBVA konnte seinen Gewinn auf dem spanischen Heimatmarkt trotz des dort noch immer schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes im ersten Halbjahr 2013 nahezu verdoppeln.

Er belief sich auf 2,9 Milliarden Euro. Damit ließ die BBVA die Grupo Santander hinter sich. Der spanische Marktführer verbuchte im gleichen Zeitraum einen Überschuss von 2,25 Milliarden Euro, was einen Anstieg im Vergleich zu 2012 von 29 Prozent impliziert.

Nach Angaben der Großbank verdankt die BBVA ihr Ergebnis der erfolgreichen Geschäftstätigkeit im mexikanischen Markt und profitablen Verkäufen im südamerikanischen Raum.

Auch wenn die Bilanzen der spanischen Großbanken nicht mehr durch Abschreibungen infolge geplatzter Kredite für Immobilien gedrückt werden, so bleibt die Marktsituation in Spanien problematisch.

Das Land leidet noch immer unter der Rezession. Die Arbeitslosenzahlen sind auf Rekordhöhe. Und auch die Aktivitäten im spanischen Banksektor deuten momentan noch nicht auf eine wirtschaftliche Entspannung der Lage.

Laut BBVA Spitze belastet der niedrige Zinssatz. Zudem sei die Anzahl fauler Kredite noch immer verhältnismäßig hoch.

Das spanische Geldinstitut erwirtschaftete rund 50% seines Gewinns in Mexiko und lateinamerikanischen Ländern. Insbesondere in Mexiko verzeichnete die Großbank einen deutlichen Anstieg des Nettogewinns.

Ein weiterer positiver Einflussfaktor war der Erlös von 1,7 Milliarden Euro, die die BBVA für die Veräußerung einiger ausländischer Vermögenswerte erhielt.

Aber auch im spanischen Heimatmarkt konnte die BBVA ihren Gewinn trotz schlechter Wirtschaftslage nach Abzug von Immobilienbelastungen immerhin noch um fünf Prozent erhöhen.

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