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Johnson & Johnson: 3D-Drucktechnik sorgt für Revolution bei Schädelverletzungen

Heute will ich auf den spannenden Bereich der Medizintechnik eingehen, weil vorige Woche eine interessante Nachricht vom amerikanischen Medizingiganten Johnson & Johnson veröffentlicht wurde, die Ihnen ein weiteres lukratives Gebiet der Medizintechnik zeigt.

Johnson & Johnson hat die 3D-Drucktechnologie von Tissue Regeneration Systems übernommen.

Mit dieser Technologie können Implantate gedruckt werden, mit denen orthopädische und Schädel-Gesichts-Deformationen sowie Unfallfolgen behandelt werden.

Maßgeschneiderte Implantate aus dem 3D-Drucker

Dazu werden maßgeschneiderte Implantate per CT-Scan vermessen und können direkt im Operationsraum noch angepasst und ausgedruckt werden.

Damit können etwa fehlende Knochen absolut passgenau produziert und dann direkt bei der Operation eingefügt werden.

Die Implantate von Tissue Regeneration Systems werden mit einer speziellen filigranen Gerüsttechnologie gedruckt, die so porös ist, dass sie optimal in den Knochen integriert werden kann.

Gleichzeitig ist sie so stabil, dass sie das Gewicht des Körpers tragen kann, während der Knochen einheilt. Und zu guter Letzt kann sich das Material im Körper auflösen, sodass das Implantat schlussendlich vollständig von neuem Knochengewebe ersetzt wird.

Nanotech-Beschichtung sorgt für besseres Einwachsen

Der Heilungsprozess wird zusätzlich unterstützt durch eine mineralische Beschichtung im Nanotech-Maßstab.

Damit wird die Regeneration und Einheilung zusätzlich unterstützt, indem autologe Zellen und Wachstumsfaktoren sich an dem Implantat anheften und daran entwickeln können.

Das wirklich Überzeugende an dieser modernen Technologie – was auch Johnson & Johnson sicher bei der Übernahme fasziniert hat: Durch diese innovativen Implantate entfallen die multiplen Operationen für die Patienten, die heute noch häufig gerade bei Unfällen im Schädel- und Gesichtsbereich anfallen.

Denn es muss erst ein Knochenstück aus einem anderen Teil des Körpers entnommen werden, das dann vorbereitet und angepasst werden kann, um bei der nächsten Operation eingepflanzt werden zu können.

Diese Tortur für die Patienten kann mit dem neuen System entfallen und spart auch noch Kosten für die Kliniken und Krankenkassen.

Daher gehe ich davon aus, dass dieses System sich sehr schnell durchsetzen wird und die eher schwächelnde Pharmasparte von Johnson & Johnson um einen lukrativen neuen Geschäftsbereich ergänzen wird.

 


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