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Aktien: Der Sommer beginnt – Die Firmenchefs verkaufen Aktien

Wenn Firmenchefs Aktien verkaufen, ist an der Börse oft nicht mehr viel zu holen.

Es ist gemessen an der Volatilität feststellbar, dass die Anleger an der Börse so sorglos sind wie in den letzten 35 Jahren nicht mehr. Da passt es eigentlich gar nicht ins Bild, dass die Firmenchefs Gewinne mitnehmen.

Die machen sich wohl doch Sorgen, dass das jetzt so nicht weitergehen wird und dass Korrekturen drohen könnten. Wenn alles gleich bliebe, müsste man ja nicht verkaufen.

Die Börsen werden fallen und Donald Trump wird der Auslöser sein

Die sture Haltung der USA gegenüber ihren Partnern in der Nato und der G7 ist es nicht, die Sorgen macht. Es ist vielmehr die offenkundig angreifbare Stellung, die Donald Trump und seine Gefolgschaft haben.

Dies nährt den Verdacht, dass die innenpolitische Spaltung in den USA zunehmen wird und diese die Probleme in Europa überlagern und für einige Zeit verdrängen wird.

Wenn die die wichtigste Volkswirtschaft der Welt ein unsicherer Zeitgenosse wird, wird es für die Börse schwierig.

Gold steigt beständig

Steigt die Unsicherheit, werden Edelmetalle stärker nachgefragt. Es ist davon auszugehen, dass Edelmetallaktien bei auch kleineren Börsengewittern steigen werden. Erst recht ist ein Anstieg zu erwarten, wenn ein größeres Börsengewitter eintritt.

Auf Standfestigkeit kommt es an

Zur Zeit ist es noch wichtiger als sonst schon, dass man sein Vermögen beisammen hält. Kapitalerhalt ist in unsicher werdenden Zeiten wichtiger, als auch noch die letzten Cent von den letzten Metern des Börsenanstiegs mitzunehmen.

Mein Thema ist – meine Leser und ich kaufen den Erfolg in der Zukunft

Ich setze aktuell auf Einzeltitel, die von einer zu erwartenden USD Schwäche, im Gefolge innenpolitischer Probleme in den USA, profitieren werden.

Dies sind zum einen Rohstofftitel, Edelmetalltitel und eine Währungsinvestition, die von einem fallenden USD zum Euro profitiert.

Dazu setze ich auf einzelne Werte, die, obwohl der Markt teuer ist, relativ günstig sind. Dies hat damit zu tun, dass diese Unternehmen entweder zu stark auf Russland ausgerichtet gewesen waren und nun eine gute Konsolidierung hinter sich gebracht haben, oder solche, die durch Innovationskraft glänzen.

Dazu halte ich aktuell noch gut 25% in Cash, um heraufziehende Chancen nicht zu verpassen.

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Über den Autor
Gerhard Massenbauer

Gerhard Massenbauer ist Wiener Vermögensverwalter und auf diesem Terrain schon seit mehreren Jahren erfolgreich unterwegs.

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