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Aktien: Der Goldpreis erhält unerwarteten Rückenwind!

Der Goldpreis steigt. Als Goldinvestoren freut uns dies. Aber die Masse der Anleger schaut verwundert auf die steigenden Goldnotierungen. Denn sie verstehen die Zusammenhänge hinter den Goldbewegungen nicht. Doch mit der Lektüre des Rohstoff Daily haben Sie den entscheidenden Informationsvorsprung…

Was sind die Gründe für den unerwarteten Turnaround im Goldpreis nach dem steilen Rückgang von Ende Juni? Die Antworten kommen aus unterschiedlichen Bereichen, was Ihnen einmal mehr zeigt: Um die Entwicklungen bei Gold richtig zu verstehen, müssen Sie zahlreiche Puzzleteile richtig zusammensetzen.

Das komplexe Zusammenspiel von unterschiedlichen Faktoren ist selbst für Investmentprofis aus Frankfurt, London, Hongkong oder der Wall Street schwer zu durchschauen. Dies ist einer der Gründe für die jüngsten Goldpreisanstiege: Wir erleben ein Short-Squeeze großer Investoren, die fälschlicherweise auf fallende Goldpreise gesetzt haben.

Der Beleg dafür sind die heftigen Kursanstiege am Mittwoch und Donnerstag (inklusive eines Kurssprungs am Donnerstag). Solche Bewegungen werden nicht von Privatanleger ausgelöst. Für solche Bewegungen beim Goldpreis sind große Umsatzvolumen nötig – und die können nur von Institutionellen Investoren gestemmt werden.

Woher kommt diese plötzliche Kaufpanik der Profis? Dafür gibt es wiederum drei Gründe: Der erste Grund ist die steigende geopolitische Unsicherheit. An oberster Stelle steht eine Krise, vor der ich Sie schon vor Wochen im Rohstoff Daily warnte: Nordkorea.

Schwäche des US-Dollar sorgt für Kurssprünge bei Gold

Laut dem Nachrichtensender CNN rechnen Militärexperten in den USA inzwischen damit, dass Nordkorea bereits Anfang 2018 Interkontinentalraketen (ICBM) mit Nuklearsprengköpfen bis zu den USA schießen könnte.

Der nächste Grund kommt aus einer anderen Ecke: Die Schwäche des US-Dollar. Der US-Dollar und der Goldpreis haben eine so genannte „negative Korrelation“: Der Goldpreis entwickelt sich entgegengesetzt zu der Stärke oder Schwäche des Dollars. Der US-Dollar kommt jetzt von mehreren Seiten unter Druck. In Europa hat sich die Lage nach der Frankreichwahl beruhigt. Auch die BREXIT-Angst ist vom Tisch und die kommende Schuldenkrise in Italien ist bei Börsianern (noch) nicht präsent.

Der zweite Grund: In meinem Börsendienst Rickards`Gold Gewinne haben meine Team und ich den Lesern schon das ganze Jahr immer wieder aufgezeigt, dass die Fed ihre Straffungspolitik mitten in einer wirtschaftlichen Schwächephase der US-Wirtschaft durchführte.

Das BIP-Wachstum für das erste Halbjahr in den USA dürfte in etwa bei 1,95% liegen (die offizielle Schätzung wird in dieser Woche noch veröffentlicht). Das ist eine noch schwächere Leistung als das erbärmliche Durchschnittswachstum von 2,03%, seit die aktuelle Erholung im Juni 2009 begonnen hat. Für den US-Dollar gibt es mittel- und langfristig gar keine andere Richtung als nach unten – was exzellent für den Goldpreis ist.

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Über den Autor
Jim Rickards

Jim Rickards hat sich als weltweiter Gold Experte längst einen Namen gemacht. Jetzt informiert der ehemalige Berater der CIA unsere Leser über alles Wichtige zum Thema Gold.

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