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Dax 30: DAX Analyse: Einkeilung an der Trendkanaloberkante

Der DAX kämpft aktuell mit der runden 12.000er Marke. Charttechnisch hat diese eigentlich keine große Bedeutung. Es ist halt nur eine runde Zahl. Der nächste markante Widerstand befindet sich am Allzeithoch aus dem Jahr 2015 bei 12.400 Punkten.

Ob der DAX bis zu dieser Marke „durchläuft“, hängt maßgeblich von der US-Leitbörse ab, die zuletzt wieder kleinere Schwächezeichen zeigte. Immerhin wurden hier gerade erst frische Allzeithochs markiert. Die Vorgaben sind daher weder Fisch noch Fleisch.

Beim Blick auf den DAX-Chart fällt auf, dass die Aufwärtsdynamik merklich abgenommen hat.

In den letzte 12 Monaten hat sich ein markanter, mehrfach bestätigter Aufwärtstrendkanal gebildet, an dessen Oberkante sich der Index zuletzt mehrfach den Kopf einstieß. Seit einigen Wochen keilt sich der Index nun zunehmend ein.

Einkeilungen sind häufig Vorboten scharfer Korrekturen

Für gewöhnlich ist ein solches Kursverhalten der Vorbote einer oft plötzlichen und scharfen Korrektur bis mindestens zum Keilursprung.

Dieser liegt bei 11.500 Punkten, wo auch eine markante Unterstützung verläuft. Diese Marke bietet sich daher als Absicherungsniveau für mittelfristige Positionen an.

DAX-Tageschart: Einkeilung an der Trendkanaloberkante

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Meine drei wahrscheinlichen DAX-Szenarien für die kommenden Monate

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Rally beim DAX völlig intakt ist. Spekulationen auf fallende Kurse sind daher kontotechnischer Selbstmord.

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Das Chance-Risiko-Verhältnis für Longpositionen ist derzeit jedoch direkt an der Oberkante eines Trendkanals ebenfalls schlecht. Dies kann sich auf drei Arten verbessern:

  1. Der DAX fällt wie ein Stein in Richtung Trendkanalunterkante bei 10.500 Punkten. Möglicher Auslöser: Die Wahl in Holland Mitte März verbunden mit neuen Spekulationen über den Zerfall der EU. Der Monat März ist prädestiniert für scharfe Korrekturen.
  2. Der DAX mümmelt monatelang seitwärts wie zuletzt zwischen August und Dezember 2016. Dafür braucht es keinen eigentlichen Auslöser, sondern maximal einen Käuferstreik.
  3. Der DAX hebelt den Trendkanal nach oben auf und begibt sich in eine verschärfte Übertreibungsphase. Ein Paradies für Glücksspieler, Friseusen und Taxifahrer. Wir alle wissen, wie solche Phasen enden. Das Problem ist nur: Niemand weiß wann.

Mein Favorit ist Szenario 2. Hier würden sich in einigen Monaten günstige Einstiegschancen für die nächste Rallystufe bieten, die dann wieder eine gesündere Basis hätte.

Bis dahin würde ich den Burschen einfach sein Ding machen lassen. Es ist nicht immer klug, auf jeder Hochzeit zu tanzen. Vor allem nicht, wenn die Tanzkapelle schon am gehen ist. In diesem Sinne: Auf eine Konsolidierung, die wieder mehr Realismus in die Märkte bringt.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten dieser Ausgabe investiert.

 


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Über den Autor
Henrik Voigt

Henrik Voigt hat an der renommierten TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als einer der Jahrgangsbesten sein Studium abgeschlossen.

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