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Dax 30: DAX Analyse: Direkter Durchmarsch auf neue Allzeithochs?

Am vergangenen Freitag hatte ich für Sie in meiner Analyse die Möglichkeit einer größeren Dollar-Rally erläutert. Ein steigernder Dollar bedeutet einen fallenden Euro. Von einem fallenden Euro aber profitiert auch der DAX sehr stark.

Es scheint fast so, als hätten die DAX-Anleger am Freitag früh meine Analyse gelesen und sich dann alle gleichzeitig entschlossen, den Dax zu kaufen.

War die Reaktion unmittelbar nach der Bundestagswahl noch verhalten, so explodierten die Kurse am Freitag förmlich. Als wollten alle Anleger unbedingt zum Quartalsende noch mit dabei sein. Dabei steht der DAX in Kürze vor einer wichtigen Hürde.

DAX: Direkter Durchmarsch auf neue Allzeithochs?

Schon in dieser Woche wird die Entscheidung geben, ob das Allzeithoch im DAX bei 12.950 Zählern direkt geknackt werden kann oder ob wir einen Abpraller nach unten sehen.

Alle anderen deutschen Indizes (Tec-DAX, SDAX und MDAX) notieren bereits auf neuen Allzeithochs. Nur der DAX noch nicht. Er wird dies über kurz oder lang nachholen. Die Frage ist lediglich, ob er zuvor noch ein letztes Mal günstigere Einstiegschancen für Nachzügler offeriert oder nicht.

DAX Tageschart: Außer Rand und Band     

http://stockcharts.com/c-sc/sc?s=%24DAX&p=D&yr=0&mn=8&dy=0&i=t11306709083&a=467147526&r=1506925995179&r=1506926079307

Mit dem Ausbruch über 12.600 Zähler sehe ich die neue Handelsspanne im DAX bei 12.600 bis 12.950 Zählern. In dieser Box sollten sich also eventuelle Korrekturen abspielen.

Wird jedoch die 12.950er Marke nachhaltig nach oben gebrochen, ist ein mittelfristiges Kursziel bei 14.100 Punkten möglich! Bei weiterer Euroschwäche noch bis Jahresende!

Bleiben die Anleger auch im Crashmonat Oktober gelassen?

Bemerkenswert ist die „Kaltblütigkeit“ der Börsianer in den letzten Wochen, die eigentlich gar nicht zum eigentlich saisonal schwachen Börsenmonat September passen will. Ob Konjunkturdaten, FED-Nachrichten oder Kriegsdrohungen von Trump und Kim Jong Un – nichts kann die Börsianer verunsichern.

Ob das im traditionellen „Crashmonat Oktober“ so bleibt? Erste Stimmungsindikatoren zeigen bereits wieder eine gefährliche Euphorie an. Etwas mehr Vorsicht und teils engere Stopps können daher aktuell nicht schaden.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten dieser Ausgabe investiert.

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Über den Autor
Henrik Voigt

Henrik Voigt hat an der renommierten TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als einer der Jahrgangsbesten sein Studium abgeschlossen.

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