Zwischenstand Jatropha
Michael Vaupel in Traders Daily zum Thema Rohstoffe
vom 3. September 2010, 12:00 Uhr
ENL5454
*** Thema Jatropha.
Zunächst einmal bin ich erstaunt und dankbar, was für interessante Zuschriften ich erhalten habe.
Von vergleichbaren Projekten in Australien...von der Einschätzung eines Agrarökonoms, eines Forstwissenschaftlers, eines Mobilfunkbetreibers, der in afrikanischen Länden nachhaltige Energieversorgung sicherstellen möchte...
Ich recherchiere weiter. Mein Ziel: Ein Jatropha-Projekt in Afrika. Es sollte schon eine Plantage mit vierstelliger Hektarzahl werden, damit es nachhaltig und wirtschaftlich betrieben werden kann.
Anbau von Jatropha auf Flächen, welche sonst landwirtschaftlich nicht genutzt werden können. Bisher benachteiligte semi-aride Flächen sind geeignet, durch die arbeitsintensive Ernte wird der lokalen Bevölkerung vor Ort eine ehrliche Einkommensquelle geboten.
Natürlich wäre der Ertrag auf guten Boden und ausreichend Bewässerung höher. Aber das möchte ich nicht. Dann gäbe es Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Und letztlich ist es nicht so entscheidend, wie hoch der Ertrag pro Hektar ist, wenn semi-arides Land ohnehin sehr, sehr billig verfügbar ist.
Bleibe am Thema dran! Wer helfen kann/möchte, möge mir schreiben: info@investor-verlag.de
Und noch die Einschränkung: Ich bin weiterhin in der Recherchephase, konkrete Planung ist das leider noch nicht.
*** Da ich nun zu einem Termin muss, belasse ich es für heute dabei.
Wünsche Ihnen und Ihren Lieben ein angenehmes Wochenende! Ich werde meinen Leib nach Berlin befördern und dort das Wochenende verbringen. Mal sehen, ob ich auch Zeit fürs von einem Leser empfohlene "Zuckermuseum" aufbringe.
Ihr
Michael Vaupel
Diplom-Volkswirt / M.A.
Chefredakteur Trader´s Daily