Zwei Lehren aus den vergangenen drei Monaten
Profit Radar
vom 25. Oktober 2011, 19:00 Uhr
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Das ist die erste große Lehre, die Anleger aus den vergangenen 3 Monaten ziehen sollten: Schauen Sie sich ganz genau an, wie sich die Experten geäußert haben. Niemand macht alles richtig und ich kenne auch niemanden, der in dieser Marktphase die Hochs und Tiefs genau vorausgesagt hat.
Aber die vergangenen Monate sind ein guter Gradmesser, um zu erkennen, welchen Experten man wirklich folgen sollte. Die Ultrabären, die noch Ende September, nachdem sich der Markt schon 2 Monate im freien Fall befand, weiterhin den Untergang des Abendlandes predigten und zu massiven Short-Engagements und kompletten Verkäufen von Aktienbeständen aufriefen, haben sich einmal mehr als das enttarnt, was sie sind:
Die kaputte Uhr, die zwei Mal am Tag die richtige Zeit anzeigt. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Anleger aufgrund der unqualifizierten Panikmache nahe der Tiefs alles verkauft haben und nun in die Röhre schauen. Eine weitere Lehre, die Anleger aus den vergangenen Monaten ziehen können: Kaufe, wenn alle anderen verkaufen.
Wenn die Märkte oder einzelne Aktien am Boden liegen, ist es nicht die Zeit zum Verkauf sondern zum Kauf. Deshalb haben wir in der neuen Taipan-Ausgabe und der Sonderausgabe zum Thema „Afrika" gleich acht neue Empfehlungen für Sie. Die Spanne der Empfehlungen reicht dabei von einer afrikanischen Bank und einen Düngemittelproduzenten über ein südamerikanisches Internetunternehmen bis zu einem Silber-Junior Produzenten. Mit tiefen Kauflimiten können Sie Korrekturen für günstige Einstiege nutzen.
Have a successful day,
Ihr
Daniel Wilhelmi
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Dr Jürgen Eduard Drgala (25.10. 2011 19:47 Uhr):
Bei dem monierten Katastrofenszenario geht es aktuell gar nicht um Griechenland, sondern um eine mögliche Überschuldung und Zahlunsunfähigkeit von Italien , Spanien und Frankreich.Viele marktdesaströse osteuropäische Staaten verschwinden ganz aus dem Gefahrenradar. Sollten sich in diesen Fällen mögliche Bürgschaften realisieren, droht eine deutsche Billionenverschuldung , was unweigerlich auf kurz oder lang zu einer Hyperinflation und schließlich zu einer Währungsreform führen wird. Das heißt Papierwährungen verlieren ihren Wert, so dass schon rein vorsorglich jeder Investor Sachwerteüberlegungen-wie Aktien, Gold oder immobilien- anstellen sollten. Insoweit kann ich Ihre sehr kurz gegriffenen Schlußfolgerungen -ausnahmsweise -nicht nachvollziehen , zumal Sie bisher zu Recht Investoren vor potentiellen Gefahren sehr konstruktiv informiert haben.
Antworten - Kommentar von wmittné (26.10. 2011 15:53 Uhr):
ich hätte mal eine frage bezueglich einer möglichen umschuldung/defaults griechenlands. wie steht es eigentlich mit den versprechen/Aussagen namhafter politiker (juncker, merkel etc), das griechenland bzw. kein euroland pleite gehen gelassen wird. da eine insolvenz griechenlands alleine in den händen der politiker liegt würden sich die politiker doch ähnlich wie insider eines unternehmens haftbar für die schäden machen, bei denjenigen anlegern die aufgrund der aussagen der politiker griechenlandanleihen gekauft haben, bzw.ihre Bestände nicht verkauft haben? gibt es hier möglicherweise schadensersatzansprüche?
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