Zur Lage der Nation
Tom Firley in Investors Daily
vom 12. Mai 2010, 18:00 Uhr
ENL5454
Liebe Leser,
nachdem ich Ihnen gestern im Beitrag Europoly einen Vergleich zwischen Monopoly und den aktuellen Geschehnissen im Euro-Raum offerierte, möchte ich Sie heute auf herausragende Schriften meiner Kollegen hinweisen. Meines Erachtens ist die Lage äußerst brisant. Daher dürfte es sich für Sie besonders lohnen, professionelle Zusatz-Informationen zu lesen.
Klicken Sie hierfür bei Interesse einfach weiter unten auf die jeweiligen Überschriften.
Auf diesem Wege wünsche ich Ihnen einen erholsamen Feiertag. Selbigen werde ich morgen sehr gut gebrauchen können, da meine „Große" (Katharina) heute 15 Jahre alt wird. Unser Haus gleicht schon jetzt einem Hexenkessel... und Kathis Wunsch war zu allem Überfluss auch noch eine Übernachtungsparty mit „Sing Star" (neudeutsch für Karaoke).
Hoffentlich muss ich nicht singen...
Bis Freitag in aller Frische
Ihr
Tom Firley
Alternative zum Rettungspaket
von Henrik Voigt
Man hätte sicher vorab die Frage stellen können, ob solche astronomisch teuren Maßnahmen, mit Geld das gar nicht vorhanden ist, überhaupt zielführend sind. Wäre es nicht besser gewesen, hochverschuldete und wirtschaftlich schwache Staaten wie Griechenland, Portugal oder Spanien aus der Eurozone zu entlassen, damit diese mit einer eigenen Währung über den Weg der Abwertung konkurrenzfähiger werden können?
Wie irgendwann der Schuldenabbau aussehen könnte
von Miriam Kraus
es gibt Themen, die verlieren einfach nichts an Aktualität! Wie zum Beispiel das Thema Schulden. Und natürlich gehört dazu, im Umkehrschluss, auch das Thema Schuldenabbau. (Auch wenn es in Europa gerade darum geht, dass man auch noch mehr Schulden machen kann - oder na ja, was heißt schon Europa?! Das klingt jetzt so homogen, wie es gar nicht ist.
Rettungsschirme sorgen für Geldregen
von Sven Weisenhaus
So spannte die EU in der Nacht von Sonntag auf Montag noch schnell einen 750-Milliarden-Euro-Rettungsschirm. Noch vor Börseneröffnung natürlich ein hervorragends Timing... Da hüpften die Börsen natürlich im Geldregen. Aber was wurde konkret beschlossen?
Bis zu 60 Milliarden Euro Kredite sollen von der EU-Kommission kommen. Sollten die 60 Milliarden Euro nicht ausreichen, kämen dazu bilaterale Garantien der Euro-Staaten von bis zu 440 Milliarden Euro. Zusätzlich kommen nochmals bis zu 250 Milliarden Euro vom IWF, der bereits mit 30 Milliarden Euro für Griechenland mit im Boot ist.
Was macht die EZB denn da?
von Michael Vaupel
Kurzes an-den-Kopf-fassen: Nun will also auch die Europäische Zentralbank Staatsanleihen kaufen! Mit selbst gedrucktem Geld, „out of thin air", wie es in den USA heißt. Die gleiche Politik, die Ben „Luftnummer" Bernanke in den USA durchführt?
Inzwischen habe ich mir die Details angesehen...und zum Glück ist es nicht ganz so schlimm.
Der Tag 2 nach der Währungsreform
von Alexander Hahn
Am Wochenende hatten wir eine versteckte Währungsreform
Es hat sich am Wochenende etwas geändert mit den bunten Papierchen, welche Sie in Ihrem Geldbeutel jeden Tag mit sich herumtragen. Zwar sehen sie immer noch genauso aus wie vorher, rascheln auch noch genauso schön und es steht auch noch Euro drauf, doch eigentlich müsste es "Euro 2.0" heißen, denn im Prinzip hatten wir am Wochenende eine versteckte Währungsreform.
ähnliche Beiträge:
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Harry Schmidt (12.05. 2010 19:58 Uhr):
Das Ergebnis der EZB Den fairen Goldpreis gibt es nicht an der Börse
Antworten