Zum US-Immobilienmarkt
Michael Vaupel in Traders Daily
vom 25. August 2004 12:00 Uhr
ENL5454
Gestern schrieb ich hier im Trader's Daily zu den anstehenden Zahlen vom US-Immobilienmarkt: "Sie wissen, dass sich der US-Immobilienmarkt in den letzten Monaten und Jahren stark entwickelt hat. Die Amerikaner konnten so bestehende Hypotheken erhöhen und dieses Geld in den Konsum stecken (hier in Deutschland zum Glück unvorstellbar). Grundvoraussetzung dafür: Anziehende Preise für Immobilien! Eine Trendwende könnte sich abzeichnen, wenn es mit dem Verkauf von Häusern langsam schwieriger wird ... deshalb könnten die heutigen Zahlen mehr Klarheit bringen ..."
Und wie fielen diese Zahlen aus? Nicht gut! Die Zahl der Hausverkäufe ging um 2,9 % auf 6,72 Millionen zurück. Das ist ein erstes Warnzeichen für ein mögliches Platzen der Spekulationsblase am US-Immobilienmarkt. Noch ist es mir aber für ein Shorten entsprechender Aktien (wie den US-Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac) zu früh. Denn solange die US-Immobilienpreise weiter steigen, sollte man die Tatsache der zurückgehenden Zahl der Hausverkäufe auch nicht überbewerten!