Zoobesitzer – vereinigt Euch gegen diese “Behavioral Economics“!
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 23. August 2010, 07:30 Uhr
ENL5462
Loewenstein und Ubel beschäftigen sich mit dem Dschungel. Sie glauben an "behavioral economics," und dabei beobachtet man normalerweise Menschen bei dem, was sie tun.
`Behavioral economics alleine ist aber nach unseren Erkenntnissen keine ausreichend funktionsfähige Alternative zu der weitreichenden Politik, die wir brauchen, um uns den Herausforderungen zu stellen", schreiben sie.
Was für weitreichende Politik"?
Nun, um Ihnen eine Idee davon zu geben. Angenommen, die Fed und die US-Regierung kämen zu der Schlussfolgerung, dass es keine gute Idee sei, die Leute so fett werden zu lassen. Was könne man da tun?
"Eine Antwort, die derzeit in Mode ist", sagen die zwei, basiert auf dem Glauben, dass mehr Informationen zu besserem Verhalten führen können. Deshalb könne man Konsumenten beeinflussen durch Dinge wie das Ausweisen von Kalorien an Lebensmitteln und Getränken."
Aber die jüngsten Studien zeigen, dass dies wenig Auswirkungen" hat. Mit anderen Worten: Den Leuten scheint das relativ egal zu sein. Aber statt voll informierte Menschen ihre Entscheidungen selbst treffen zu lassen - sollen sie doch selbst entscheiden, wie fett sie sein möchten - wollen die Zoobesitzer für diese Menschen entscheiden.
Das Problem sei, dass Nahrung zu billig sei, so ihr Fazit. Deshalb müssen wir über Steuern auf ungesunde Nahrungsmittel nachdenken".
Aber solche Überlegungen aufgrund der "behavioral economics" seien nicht auf den Gesundheitsbereich beschränkt, betonen sie. Nehmen Sie den Energieverbrauch. Die zwei bemerken, dass es nicht genug sei, Autofahrern mitzuteilen, wie viel Sprit ihre Autos verbrauchen. Das wirkliche Problem sei, dass Benzin immer noch relativ billig ist. Ein Anstieg der Besteuerung von Benzin, welcher dazu führen würde, dass der Benzinpreis seine wahren Kosten (was?) widerspiegeln würde, wäre....erheblich effektiver."
Dekonstruktion: Die zwei Akademiker sind engstirnige, sich einmischende Wichtigtuer. Offensichtlich entscheiden sich dicke Menschen dazu, dick zu sein, und Benzinverbraucher dazu, Benzin zu verbrauchen. Beide gehen mit offenen Augen durchs Leben. Loewenstein und Ubel wollen lediglich ihren eigenen Geschmack und ihre eigenen Ansichten denjenigen in der heimischen Fauna überstülpen. Sie benehmen sich letztlich wie Zoobesitzer.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Benzinsparer (22.11. 2010 01:03 Uhr):
He, Mr. Bonner, meinen Sie, dass nur die Zoodirektoren so daneben sind, oder könnte das evtl. auch auf Sie zutreffen??? Mit Ihrem Zoo-Vergleich mögen Sie ja recht haben, aber was die gerechtfertigte Höhe des Benzinpreises betrifft, so scheinen Sie unterschwellig eine völlig falsche und egoistische Vorstellung zu haben. Rechnen Sie mal aus, was Ihr Ami-Schlitten für einen Benzinverbrauch hat, und wie weit sie mit einem Liter kommen. Wie ein Liter kostet, wissen Sie sowieso. Dann schieben mal Ihren Wagen diese Strecke! Und dann urteilen Sie erneut, ob Benzin billig ist oder nicht. Auch wenn Sie Ihren Wagen schieben lassen, oder etwa von Pferden schleppen lassen, wird es mit Sicherheit sehr viel teuerer. Unsere Generation raubt das Öl aus der Erde, und wir zahlen einen Spottpreis dafür. Was in hunderten von Millionen Jahren von der Natur produziert worden ist, sollte aus an so viele Menschen verteilt werden, wie in genausoviel Millionen von Jahren leben (werden). Wenn Sie mal nachrechnen, werden Sie feststellen, dass Sie Ihren Anteil bereits um ein vieltausendfaches überzogen haben - zum Spottpreis.
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