Zitat der Woche: Eine stabile Wirtschaft braucht weniger Staat
Cindy Bach in Insider Daily
vom 2. September 2011, 14:30 Uhr
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"Was wir dringend brauchen, um ökonomische Stabilität und Wirtschaftswachstum zu erreichen, ist eine Rückführung des staatlichen Einflusses."
Milton Friedman (geb. 31.07.1912, gest. 16.11.2006), amerikanischer Ökonom und Nobelpreisträger (Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften), in seinem Buch Capitalism and Freedom"
Zur Person:
Der US-Ökonom Milton Friedman betrachtete sich selbst als klassischen Liberalen. Er hob besonders die Vorteile eines freien Marktes und die Nachteile staatlicher Eingriffe hervor. Seine Grundhaltung kommt in seinem Bestseller Kapitalismus und Freiheit" zum Ausdruck. Darin forderte er die Minimierung der Rolle des Staates, um somit politische und gesellschaftliche Freiheit zu fördern.
Die Aufgaben des Staates beschrieb er folgendermaßen:
"Ein Staat, der Recht und Ordnung aufrecht erhielte, Eigentumsrechte definierte, als Medium diente, durch welches wir Eigentumsrechte und andere Regeln des ökonomischen Spiels ändern könnten, Streitigkeiten über die Interpretation der Regeln entschiede, die Erfüllung von Verträgen durchsetzte, den Wettbewerb förderte, eine Währungsverfassung bereitstellte, Aktivitäten entfaltete, um technischen Monopolen entgegen zu wirken und solche Nachbarschaftseffekte zu bewältigen, die weithin als hinreichend erachtet werden, um staatliche Intervention zu rechtfertigen, und der private Wohltätigkeit ergänzte wie die Familie bei dem Bemühen, den Unmündigen, ob geistig Behinderten oder Kind zu schützen - solch ein Staat hätte eindeutig wichtige Funktionen zu erfüllen."