Cindy Bach nimmt in ihrem Börsennewsletter Insidergeschäfte unter die Lupe. Sie stellt regelmäßig „Directors’ Dealings“ vor - zum Vorteil ihrer Leser.
Cindy Bach in Insider Daily
vom
Als "Worte der Woche" lesen Sie heute Auszüge aus einem Interview von nachhaltigkeit.org, einem schweizerischen Infoportal für nachhaltige Wirtschaft und Politik, mit Jeremy Leggett, dem Gründer und Chef von Solarcentury. Das 1998 gegründete Unternehmen ist in Großbritannien der größte Anbieter von Solarenergielösungen für Gebäude. Der Geologe hat zunächst in den 80er Jahren für Ölunternehmen gearbeitet und wechselte dann als deren Kritiker zu Greenpeace International.
Im Interview geht Leggett auf die künftigen Entwicklungen in der Solarwirtschaft ein und übt Kritik an der Unfähigkeit der Weltpolitik in Sachen Klimawandel vernünftige und haltbare Sanktionen zu formulieren.
"Ich gehöre zur wachsenden Zahl von Leuten, die glauben, dass wir in der ersten Hälfte des kommenden Jahrzehnts eine riesige Ölkrise erleben werden. Das wird die Regierungen zwingen, heimische Energiequellen zu entwickeln. Deshalb werden protektionistische Massnahmen hineinkommen. Die Länder werden dazu neigen, eine voll integrierte heimische Produktion haben zu wollen, statt auf Lieferungen vom anderen Ende der Welt angewiesen zu sein.
(...)
Wir leben in einer Welt, in der die Regierungen 4000 Milliarden Dollar aufbringen können, um verantwortungslose Leute in Banken zu retten, und in der die gleichen Regierungen diese Banken nachher nicht einmal ordentlich regulieren. Und die gleichen Regierungen sind nicht imstande, etwas mehr als 100 Milliarden Dollar für die Entwicklungsländer aufzubringen.
Wenn die Klimaverhandlungen nicht wieder auf den Weg kommen, werden sich viele Leute darüber Gedanken machen, was das bedeutet. Denn wir schlittern in eine Welt hinein, in der wir schneller Wohlstand zerstören, als wir ihn schaffen können. Viele Leute verstehen das. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir stille sitzen und das geschehen lassen."
- Kommentar von Damian Pazur
In Bezug auf Abschnitt zwei: meine Worte!! Damian P. aus Santiago de Chile
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